Nur selten kamen die Kicker des BCF Wolfratshausen II so frei zum Abschluss, wie hier Christoph Walser (re.). Die FFG um Dominik Zelt gewannen das Derby mit 3:1.
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Nur selten kamen die Kicker des BCF Wolfratshausen II so frei zum Abschluss, wie hier Christoph Walser (re.). Die FFG um Dominik Zelt gewannen das Derby mit 3:1.

Neu-Coach mit Niederlage im ersten Spiel

„Die waren klar besser“ - FF Geretsried vermiest Stoiber-Debüt beim BCF II

  • VonRudi Stallein
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Der FF Geretsried schlägt den BCF Wolfratshausen II verdient. Beim BCF II feierte René Stoiber seine Premiere an der Seitenlinie.

BCF Wolfratshausen II - FF Geretsried 1:3 (0:1) – Seinen Einstand bei der BCF-Reserve hatte sich der neue Trainer anders vorgestellt: Mit 1:3 unterlagen die Farcheter den FF Geretsried – und das am Ende hochverdient. „Die waren klar besser, da gibt es keine zwei Meinungen“, räumte René Stoiber ein.

Nach kurzem Abtasten übernahmen die Gäste die Regie und kamen nach 20 Minuten zu ersten klaren Chancen. Zunächst verzog Dincer Aydin zentral vor dem Tor. Dann scheiterte Niklas Keilwerth mit einem Kopfball am grandiosen Reflex von BCF-Torhüter Tino Klinkmüller. Auf der Gegenseite fischte FF-Keeper Daniel Schäfer ein flaches Geschoss von Christoph Walser aus der Ecke. Fast im Gegenzug dann das 0:1: Nach einem Freistoß von Marcel Ludsteck behielt Keilwerth im Tohuwabohu vor dem BCF-Tor den Überblick und wuchtete den Ball zur Führung ins Netz. „Wir können froh sein, dass sie bis zur Pause nur ein Tor geschossen haben“, stellte der Farcheter Coach fest.

Im zweiten Durchgang flachte die Partie etwas ab, Tempo und Druck ließ auf beiden Seiten nach. Erneut lieferte ein kurzes Durcheinander in der BCF-Hintermannschaft den Gästen die Einladung zum Torschuss, den dieses Mal Dincer Aydin kurz entschlossen nutzte, um die Führung auf 2:0 (73.) auszubauen. Nach einem weiteren Treffer Aydins, der bereits in der Nachspielzeit fiel, war die Partie endgültig entschieden, aber noch nicht zu Ende. So gelang Clemens Frede per Kopfball in der insgesamt 100. Minute der 1:3-Anschlusstreffer. „Wir waren präsenter, und zwar auf jeder Position“, freute sich FF-Trainer Christos Georgiadis. „Und das Kollektiv war sehr gut.“ Sein Gegenüber nahm’s gelassen. „Man hat gesehen, die Jungs wollten“, attestierte Stoiber seiner Elf, dass es an Einsatzbereitschaft nicht gemangelt hatte.  rst

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