Wiedervereint: (v. li.) Technischer Leiter Michael Zelt, Trainer Miklos Tot und Vorsitzender Patrick Verbaast.
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Wiedervereint: (v. li.) Technischer Leiter Michael Zelt, Trainer Miklos Tot und Vorsitzender Patrick Verbaast.

Verein stellt neuen Trainer vor

FF Geretsried: Interne Lösung für die Saisonfortsetzung

  • vonRudi Stallein
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Unter Anleitung eines neuen Cheftrainers haben die Fußball-Freunde Geretsried mit dem Training für die Saisonfortsetzung begonnen: Miklos Tot wird neuer Trainer.

Geretsried– Miklos Tot (29) tritt die Nachfolge von Christopher Chvalina (29) an, der seinen am 30. Juni dieses Jahres ausgelaufenen Vertrag aus persönlichen und beruflichen Gründen nicht verlängert hatte. Zunächst für zwölf Monate soll Tot, der abgesehen von kurzen Unterbrechungen beim TuS Geretsried und beim SV Münsing-Ammerland seine gesamt Fußball-Laufbahn am Krötenteich verbrachte, die erste Mannschaft der FF durch die restliche Corona-Saison führen.

Patrick Verbaast macht keinen Hehl daraus, dass der Verein sich um einen auswärtigen Trainer bemüht hatte, nachdem Chvalina „uns schon früh mitgeteilt hat, dass er nicht weitermachen wird.“ Aufgrund der Corona-bedingten Saisonunterbrechung war der Kandidat jedoch nicht gleich verfügbar. „Er hat bei seinem alten Verein einen Vertrag bis zum Saisonende. Und durch die Art und Weise, wie der Verband nun die Saison zu Ende spielen will, hat sich die Verpflichtung vorerst erledigt“, berichtet der FFG-Vorsitzende. Er betont: „Wir sind nicht glücklich über die Entscheidung des Bayerischen Fußball-Verbands, aber wir richten uns danach.“

Weil sich die Wunschlösung nicht realisieren ließ, habe man in Abstimmung mit dem Technischen Leiter Michael Zelt und Seniorenleiter Predrag Radosevic für die Saisonfortsetzung eine interne Lösung favorisiert. „Wir setzen auf eigene Kräfte“, sagt Verbaast. Miklos Tot musste nicht lange überredet werden. „In der augenblicklichen Situation macht das Sinn, bevor jemand von außerhalb kommt, der die Gegebenheiten hier nicht kennt“, sagt der neue Coach des Kreisklassen-Sechsten. „Ich kann selber nicht mehr spielen, aber als Trainer würde ich gerne weiterarbeiten.“

Vorige Saison laborierte er an seinem mittlerweile dritten Kreuzbandriss, den er jedoch nicht operieren ließ. Nun habe sein Arzt dringend davon abgeraten, noch mal Fußball zu spielen.

Erste Trainererfahrung sammelte der 29-Jährige bereits 2013/14, als er vorübergehend die sportliche Verantwortung für die zweite Mannschaft übernahm. Ab 2016/17 trainierte er für eineinhalb Spielzeiten die Reserve des SV Münsing-Ammerland. Vorerst bis Ende der Saison gilt seine Vereinbarung mit den FFG. „Bis Mai haben wir nun, so nichts dazwischenkommt, 13 Spiele. Die wollen wir erfolgreich gestalten und schnell den Klassenerhalt sichern“, sagt Tot. „Danach sehen wir weiter.“RUDI STALLEIN

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