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FF Geretsried nach Rückkehr an Krötenteich zuversichtlich: „Wir wollen unter die ersten Drei“

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Von: Rudi Stallein

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Die FF Geretsried vor der Saison 2022/23 in der Kreisklasse 4: (hinten, v. li.) Georgios Stogiannidis, Martin Cichy, Dominik Zelt, Nils Langenau, Dincer Aydin, (Mitte, v. li.) Torwarttrainer Christian Tuth, Andrei Cebotari, Moritz Frank, Kilian Sauer, Co-Trainer Johann Latanskij, Trainer Christos Georgiadis, (vorne, v. li.) Daniel Schäfer, Markus Rappel, Manuel Weilguni, Adin Zabic, Stefan Aust, Owen Kindler, Betreuer Gerhard Chvalina. Auf dem Foto fehlen Fabian Radosevic, Thomas Bucek, Mile Blazevic, Zeljko Czikos, Marcel Ludsteck, Matija Juric, Fransuano Rakipllari, Niklas Keilwerth, Florian Steckermeier und Tobias Wiezcorek.
Die FF Geretsried vor der Saison 2022/23 in der Kreisklasse 4: (hinten, v. li.) Georgios Stogiannidis, Martin Cichy, Dominik Zelt, Nils Langenau, Dincer Aydin, (Mitte, v. li.) Torwarttrainer Christian Tuth, Andrei Cebotari, Moritz Frank, Kilian Sauer, Co-Trainer Johann Latanskij, Trainer Christos Georgiadis, (vorne, v. li.) Daniel Schäfer, Markus Rappel, Manuel Weilguni, Adin Zabic, Stefan Aust, Owen Kindler, Betreuer Gerhard Chvalina. Auf dem Foto fehlen Fabian Radosevic, Thomas Bucek, Mile Blazevic, Zeljko Czikos, Marcel Ludsteck, Matija Juric, Fransuano Rakipllari, Niklas Keilwerth, Florian Steckermeier und Tobias Wiezcorek. © rst

Auf dem Papier war es vorige Saison am Ende eng für die FF Geretsried. In der Abschlusstabelle trennte lediglich ein Punkt das Team von Christos Georgiadis von der Abstiegsrelegation.

Geretsried – „Ich finde, wir haben insgesamt trotzdem eine passable Saison gespielt“, sagt der FF-Trainer. „Wir sind im Winter aus dem Trainingslager gut raus, später haben dann ein bisschen die Kräfte versagt. Die Alten waren kaputt und die Jungen zu unerfahren. Deshalb hat’s zum Schluss nicht mehr so gewuppt.“ Sportlich betrachtet sei also alles okay, angesichts des Umbruchs, der in der vergangenen Spielzeit vollzogen worden ist.

Eine Saison zum Vergessen war es jedoch in Anbetracht der Begleitumstände. Weil auf dem Gelände am Krötenteich über die gesamte Saison an Fußballspielen nicht zu denken war, wurden die FFG unfreiwillig zu Fußball-Nomaden: Sie schlugen ihre Zelte auf fünf Plätzen auf (unter anderem Böhmwiese, Isarau-Stadion und Gelting), traten aber nicht ein einziges Mal daheim an. „Aber damit soll es in wenigen Wochen endgültig vorbei sein“, freut sich der Coach.

Die Hoffnung, endlich wieder auf der Anlage am Robert-Schumann-Weg zu spielen, ist ein Grund, weshalb Georgiadis der neuen Saison optimistisch entgegensieht. Ein weiterer Grund: Der Kader konnte mit einem halben Dutzend Zugängen punktuell ergänzt werden. Besonders froh ist der FFG-Trainer, dass mit Adin Zabic und Florian Steckermeier gleich zwei gelernte Torhüter verpflichtet werden konnten. Nach der schweren Verletzung von Stammtorhüter Daniel Schäfer war diese Position, zumal auch Stellvertreter Miklos Tot mit einer gebrochenen Rippe längere Zeit ausfiel, die größte Baustelle im FFG-Kader. „Durch den breiteren Kader haben wir mehr Optionen, können wechseln, ohne qualitative Einbußen zu haben“, freut sich Georgiadis, der das Engagement von Ex-Landesliga-Torjäger Johann Latanskij als Co-Trainer als weiteres „belebendes Element“ bezeichnet.

Während es in der Vorsaison darum gegangen sei, die jungen Spieler an den Herren-Fußball heranzuführen, wolle man jetzt mehr. „Wir sind auf einem guten Weg. Das Ziel ist jetzt, oben anzugreifen. Wir wollen unter die ersten Drei, und um das zu schaffen, kannst du dich kein einziges Spiel ausruhen“, betont der Coach. (Rudi Stallein)

FF Geretsried

Trainer: Christos Georgiadis (wie bisher). – .Co-Trainer: Johann Latanskij (neu).

Abgänge: Florian Meindl (ASC Geretsried), Safa Adib (SV Lochhausen).

Neuzugänge: Florian Steckermeier (SV Münsing), Adin Zabic, Mile Blazevic (beide vereinslos), Markus Rappel (BCF Wolfratshausen II), Tobias Wieczorek, Fransuano Rakipplari (beide TuS Geretsried).

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