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Peter Hösl wird ab der kommenden Saison beim FSV Höhenrain an der Seitenlinie stehen.

Peter Hösl übernimmt

FSV Höhenrain wechselt Trainer früher als geplant

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Wann und wie die aktuelle Saison in der Kreisklasse Zugspitze 3 zu Ende gespielt wird, steht noch in den Sternen. Ein neuer Trainer steht aber schon fest.

Höhenrain – Sollte es mit der erhofften Wiederaufnahme des Spielbetriebs Anfang September klappen, steht jedoch eines fest: Beim FSV Höhenrain wird dann ein neuer Trainer die Kommandos geben. Peter Hösl übernimmt mit sofortiger Wirkung die Aufgaben des bisherigen Coaches Gerhard Gleißner.

Ein Schritt, der ursprünglich erst zum Ende der derzeit unterbrochenen Saison geplant war. Gleißner hatte dem FSV-Vorstand bereits zur Winterpause mitgeteilt, dass er in der kommenden Spielzeit nicht mehr zur Verfügung stehe, weil er seine Laufbahn als Trainer beenden möchte. Aufgrund der Corona-Pandemie samt Unterbrechung der Spielzeit, kam alles nun früher als gedacht. „Es ist für alle besser, wenn schon jetzt klare Verhältnisse herrschen und die Mannschaft beim Wiederbeginn mit dem neuen Trainer arbeiten kann. So haben alle Planungssicherheit“, betont der scheidende Gleißner.

Sein Nachfolger, Peter Hösl, trainierte zuletzt die SpVgg Langenpreising aus der A-Klasse 7 im Fußball-Kreis Donau/Isar. Dort wurde ihm nach zweieinhalb Jahren im Oktober 2019 jedoch der Stuhl vor die Tür gestellt. Als er sich über ein Internet-Portal für einen neuen Job anbot, kam der Kontakt zu Max Huber, Sportlicher Leiter beim FSV Höhenrain, zustande. Offenbar mit Erfolg. „Es hat gleich gut gepasst“, sagt Huber über das erste Gespräch mit dem 53-jährigen Trainer aus dem Landkreis Erding. „Es muss menschlich passen, und der neue Trainer muss unsere Philosophie mittragen, mit eigenen und jungen Leuten zu spielen.“ Beides sei bei Hösl der Fall. „Wir sind überzeugt, der passt hier gut rein.“

Das kann Hösl nun früher als gedacht unter Beweis stellen. Sein Ziel ist es, die erfolgreiche Arbeit von Gerhard Gleißner fortzuführen und mit der Mannschaft des FSV in der wiederaufgenommenen Saison „den nächsten Schritt“ zu machen. Sein Vorgänger wünscht ihm dabei bestes Gelingen. Für ihn selbst war das Engagement in Höhenrain das letzte als aktiver Trainer. „Meine Laufbahn ist jetzt zu Ende“, betont der 62-Jährige. Besonders positiv blickt er auf den Aufstieg in die Kreisklasse vergangenen Sommer zurück. In zwei packenden Relegationsduellen bezwang der FSV den SV Krün. „Das war noch einmal ein absolutes Highlight.“ Die Möglichkeit, sich persönlich von seinen Schützlingen zu verabschieden, blieb Gleißner aufgrund der Corona-Krise bislang verwehrt. Doch steht für ihn fest: „Das holen wir nach.“ RUDI STALLEIN

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