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Landesliga Südost „in jedem Fall attraktiver“: TuS Geretsried freut sich auf neue Einteilung

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Von: Rudi Stallein

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Ibro Filan Fußball-Chef beim TuS Geretsried
Ibro Filan: Fußball-Chef beim TuS Geretsried. © Oliver Rabuser

Nach drei Spielzeiten, in denen die Fußballer des TuS Geretsried die schönsten Ecken des Allgäus und von Schwaben kennengelernt haben, kehren sie in der kommenden Saison der Landesliga Südwest den Rücken und starten wieder in der Südost-Gruppe.

Geretsried – „Nach den Abstiegen von Bad Heilbrunn und Garmisch ist diese Einteilung für uns in jedem Fall attraktiver“, sagt Ibro Filan. „Die zwei Derbys fallen zwar weg, was sehr, sehr schade ist“, so der Fußball-Abteilungsleiter des TuS Geretsried. Dafür warten einige andere attraktive Gegner aus dem Münchner Süden wie Bayernliga-Absteiger SV Pullach, der TSV Grünwald oder der TuS Holzkirchen. Außerdem dürfte die räumliche Nähe anderer Konkurrenten wie Eintracht Freising, FC Unterföhring, TSV Brunnthal oder TSV Wasserburg für ein Zuschauerplus im Isarau-Stadion sorgen.

Das ist nicht der einzige Vorteil der Rückkehr in gewohnte Gefilde. „Es sind über 2000 Kilometer, die wir weniger fahren müssen“, hat Filan nachgerechnet. Schon deshalb sei die Einteilung „vom Verband die genau richtige Entscheidung. Da ist es keine Frage, wo wir besser hinpassen.“

Abschied aus Südwest-Gruppe fällt nicht schwer - Geretsried gehört „sicher nicht zum Favoritenkreis“

Auch unter sportlichen Gesichtspunkten weine er der Südwest-Gruppe, in der der TuS seit der Saison 2018/19 angesiedelt war, keine Träne nach. Rein von den Namen sei die Rückkehr in die Liga, aus der man sich im Frühsommer 2018 mit einem fünften Platz verabschiedet hatte, sehr attraktiv. Er schätze die Liga „auch vom spielerischen Niveau stärker ein“, sagt der Geretsrieder Fußball-Chef. „Weniger lange Bälle, mehr Ballbesitzfußball.“

Ob das in der Endrechnung sich eher als Vor- oder als Nachteil erweise, „wird man sehen. Grundsätzlich wollen wir ja selber auch spielen, statt weite Bälle zu schlagen.“ Was die eigenen Chancen im Tableau angeht, äußert er sich zurückhaltend. „Wir gehören sicher nicht zum Favoritenkreis. Ein einstelliger Tabellenplatz wäre okay“, so Filan. „Es sollte jedenfalls nicht noch mal so werden, wie die Hinrunde der letzten Saison.“

Landesliga Südost

SB Chiemgau Traunstein, SC Eintracht Freising, TSV Grünwald, SpVgg Landshut, FC Unterföhring, VfB Forstinning, TSV 1880 Wasserburg, SSV Eggenfelden, SV Bruckmühl, TSV Eintracht Karlsfeld, ASV Dachau, SV Pullach, TuS Holzkirchen, TSV Brunnthal, FC Sportfreunde Schwaig, TuS Geretsried, Kirchheimer SC, TSV Ampfing.

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