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Vollgas geben heißt es für Franz Rest (re.) und den TSV Benediktbeuern, wenn die Loisachtaler auch in der kommenden Saison in der Kreisklasse spielen wollen.

Vorschauen Kreisklasse 3

Georgiadis stolz – Schäftlarn und Benediktbeuern unter Zugzwang

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Der SVM hat seine Durststrecke überwunden und reist nach Penzberg. Schäftlarn und Benediktbeuern stehen in ihren Heimspielen unter Druck. Die Vorschauen der KK 3. 

TSV Schäftlarn – SV Uffing (So., 15 Uhr) – Auch wenn ihnen der TSV Benediktbeuern in der Tabelle immer näher auf die Pelle rückt – die Platzherren haben den Glauben an den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben. Das zumindest ist der Eindruck von Coach Thomas Handschuh, auch wenn die jüngsten Partien in Benediktbeuern (0:6) und gegen den ESV Penzberg (0:3) eine andere Sprache sprechen. „Wir müssen etwas offensiver auftreten und den Kampf annehmen“, lauten deshalb die Vorgaben des Trainers für das letzte Heimspiel. Dass es Tabellenführer Uffing ähnlich locker wie zuletzt (2:4 in Eurasburg) angehen lässt, darauf will Handschuh nicht wetten: „Die wollen die Saison sicher ordentlich beenden.“ Sein Trainerkollege Patrick Motzkau fehlt diesmal ebenso wie Markus Soldner, dafür ist Sebastian Brönner wieder an Bord.  tw

TSV: Rutkowski - Lesch, Kolle, Lichtenegger, Möller, Graham, Hornbogner, Friedrich, Handschuh, Brönner, Müller-Kunz, Feichtinger, Schmitt, Aigner, Erb.

ESV Penzberg – SV Münsing (So., 15 Uhr) – Christos Georgiadis ist sehr stolz auf seine Elf. Nachdem einige Leistungsträger längerfristig ausgefallen waren, hatte der SVM eine kleine Durststrecke bewältigen müssen. Beim jüngsten 3:1-Erfolg über Benediktbeuern sei jedoch der Knoten geplatzt. „Das war eine sehr gute Leistung von meinen jungen Spielern“, lobte der Coach. Die Youngster seien mit der Verantwortung, die er ihnen übertrage habe, gewachsen. „Auch spielerisch und was die Ballkontrolle betrifft, war das ausgezeichnet“, sagt Georgiadis, der besonders seine beiden „Sechser“ Hans Zachenbacher und Sebastian Schönacher hervorhebt. „Ich hoffe, dass wir jetzt immer besser werden“, so der Trainer vor dem letzten Auswärtsspiel in Penzberg. Immerhin habe man mit dem ESV vom 1:1 in der Hinrunde noch eine Rechnung offen, so Georgiadis, der sich zum Abschluss noch zwei Siege wünscht.  tw

SVM: Maier - Buchloh, Auer, Limm, A. Holzer, H. Zachenbacher, Schönacher, Pflieger, Manhart, Ehgartner, Schmid, Suttner, F. Zachenbacher, Seitz, Georgiadis.

TSV Benediktbeuern – MTV Berg II (So., 15 Uhr) – Für die Benediktbeurer ist ihr letzter Auftritt daheim das Endspiel vor dem Endspiel. Sollte gegen den Tabellenletzten nicht gewonnen werden, ist der direkte Abstieg zwar noch nicht besiegelt, sollten die Mitkonkurrenten Schäftlarn und Krün jedoch punkten, kaum mehr vermeidbar. Bei einem Sieg würde es am kommenden Sonntag in Krün zur Entscheidung über Direktabstieg oder Relegationsplatz kommen. „Daran denken wir aber noch nicht. Jetzt gilt die volle Konzentration dem Aufeinandertreffen mit dem Schlusslicht“, versichert Trainer Thomas Gärner. Mit Sicherheit eine lösbare Aufgabe, zumal das Team von Trainer Florian Altmann bereits seit längerer Zeit als Absteiger feststeht. Die Lust am Fußballspielen hat Berg allerdings noch nicht verloren: Beim 3:2 über den FC Kochelsee Schlehdorf feierte man zuletzt zumindest den vierten Saisonsieg. Ein weiterer gelang übrigens beim 4:1 in der Hinrunde gegen Benediktbeuern. Die Klosterdörfler sind also gewarnt.  dh

TSV: Schönsteiner – Kiefersauer, Öttl, Deiser, Ketterl, B. Guggemos, Zelfel, Schandl, Teufel, St. Pölt, Poschenrieder, Fr. Rest, Veicht, Th. Pölt (?), Göttinger.

FCK Schlehdorf – SV Krün (So., 15 Uhr) – Eine große Gemeinsamkeit können beide Klubs vorweisen. „Wir sind sicherlich nicht sonderlich glücklich darüber wie die Saison sportlich gelaufen ist“, sagt der Schlehdorfer Christoph Weidehaas frei von der Leber weg. Und Tom Mürnseer auf Krüner Seite unterschreibt es sofort. Doch während sich der FCKS-Sprecher vor dem Duell am Sonntag schon über den Klassenerhalt freuen darf, stecken die Isartaler mittendrin im Abstiegskampf. „Meine Spieler haben es drauf, die Saison noch glimpflich zu Ende zu bringen“, betont Mürnseer. „Aber sie müssen alles geben, denn auch wenn Schlehdorf schon gesichert ist, wird sich der FC nicht lumpen lassen.“ Dass die Schlehdorfer nichts zu verschenken haben, da widerspricht Weidehaas dem Kollegen nicht. „Das sind wir uns schon selber schuldig“, stellt er klar. „Und auch allen Mannschaften, die noch da unten drinstehen.“ Wer den FCKS am Sonntag vertritt, kann Weidehaas noch nicht benennen. „Aber das ist auch müßig. Wir werden eine Mannschaft zusammenbringen, die konkurrenzfähig und in der Lage ist, einen Heimsieg einzufahren.“  kö

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