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Geretsried-Reserve feiert Kantersieg gegen Bad-Tölz - Höhenrain kassieren Klatsche beim FF

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Ihre besten Möglichkeiten besaßen die Ascholdinger um Philipp von Jagemann (Mi., rotes Trikot) in d,er ersten Halbzeit. Doch der ASC Geretsried um Torhüter Daniel Gotthalmseder (blaues Trikot) hielt seinen Kasten bis zum Ende sauber.
Ihre besten Möglichkeiten besaßen die Ascholdinger um Philipp von Jagemann (Mi., rotes Trikot) in d,er ersten Halbzeit. Doch der ASC Geretsried um Torhüter Daniel Gotthalmseder (blaues Trikot) hielt seinen Kasten bis zum Ende sauber. Foto: hans lippert © hans lippert

Die FF und der TuS Geretsried konnten in der Kreisklasse jeweils mit 5:0 gewinnen. Der ASC Geretsried kam in Ascholding nicht über ein Remis hinaus.

FF Geretsried - FSV Höhenrain 5:0 (1:0) – Es kommt nicht allzu oft, dass zwei Trainer ein Spiel nahezu gleichlautend analysieren. „Aufgrund der Chancen in der ersten Halbzeit hätte Höhenrain die Partie gewinnen müssen“, stellten FFG-Coach Christos Georgiadis und Christian Feirer vom FSV unisono fest. Tatsächlich bauten die Hausherren nach der 1:0-Führung durch Markus Rappel (7.) stark ab, während die Gäste eine hochkarätige Chance nach der anderen kreierten. „Sechs bis acht ungefähr“, schätzte Feirer, der mit der Abschlussschwäche seiner Angreifer haderte. Georgiadis wusste, bei wem er sich in dieser Phase bedanken musste: „Unser Torwart Adin Zabic hat uns gerettet.“

In der Pause stellte der Geretsrieder Trainer von Dreier- auf Viererkette um, damit standen die Fußball-Freunde stabiler. Prompt erzielte der starke Rappel das 2:0 (52.), dem Niklas Keilwerth in der 70. und 77. Minute jeweils nach Kontern einen Doppelpack folgen ließ. Den Schlusspunkt für die FFG setzte Dincer Aydin mit dem Treffer zum 5:0 (82.). „Das Ganze passt natürlich zu unsere Situation“, bemerkte Feirer, der in dieser Woche beim Tabellenschlusslicht für den zurückgetretenen Peter Hösl übernommen hatte. „Ich hätte mir natürlich zum Einstand ein anderes Resultat gewünscht, aber so etwas geht ja nicht mit dem Fingerschnippen.“  (tw)

TuS Geretsried II - SV Bad Tölz 5:0 (1:0) – Eine klare Abfuhr kassierten die Kurstädter am späten Samstagnachmittag auf dem Kunstrasenplatz im Isarau-Stadion. „Der Geretsrieder Sieg war verdient. Deshalb müssen wir das Ergebnis so akzeptieren und abhaken“, stellte Daniel Heidemann fest. Was dem SV-Coach dagegen mehr Sorgen bereitete, waren die verletzungsbedingten Ausfälle von Lukas Hintermeier und Erdem Cakir (beide Knie) sowie Franz Dietl (Knöchel). „Hoffentlich sind das keine längerfristigen Sachen“, bangte Heidemann. Die Auswechslung von Hintermeier nach nur vier Minuten war mehr oder weniger schon ein Knackpunkt in der Partie. „Dadurch ist uns die Ordnung in der Abwehr durcheinander gekommen“, räumte der SV-Trainer ein. Die Geretsrieder wiederum nutzten die auftauchenden Lücke im Tölzer Mannschaftsgefüge gnadenlos aus. Bis zur Pause stand es lediglich 1:0 durch einen Treffer von Marc Thiess aus der 18. Minute. Nach dem Seitenwechsel bauten Simon Pilch (54.) und Christoph Klein (56.) den Vorsprung auf 3:0 aus. Erneut Thiess (71.) und Klein (78.) machten mit ihren Toren den verdienten Heimsieg der TuS-Reserve dann perfekt.

„Das Ganze war eine klarer Angelegenheit für uns“, stellte Hansi Schneider fest. Seine Mannschaft, so der TuS II-Coach habe von der ersten Minute an das Geschehen auf dem Platz bestimmt. Die entscheidenden Treffer in der zweiten Halbzeit seien die letztlich logische Konsequenz gewesen. Ein Sonderlob sprach Schneider an Johannes Bahnmüller aus: Der Mittelfeld-Mann aus dem Geretsrieder Landesliga-Kader machte nach einer langwierigen Verletzung am Samstag seine ersten Schritte in der TuS-Reserve. „So ein Mann sorgt natürlich für Impulse“, freute sich der Coach über das gelungene Comeback. (tw)

SV Ascholding/Thanning - ASC Geretsried 0:0 – Zum vierten Mal in Folge sind die Ascholdinger ungeschlagen geblieben. „Das ist prima, aber wir müssten uns auch einmal mit einem Dreier belohnen, um in der Tabelle vorwärts zu kommen“, stellte Trainer Guido Herberth nach dem Match fest. Sein ASC-Kollege Tasso Lasidis war hingegen mit der Punkteteilung zufrieden: „Absolut gerecht.“

Der Spielertrainer der Gäste sah in der ersten Halbzeit zwei Teams, „deren Defensivabteilungen nicht gerade den stabilsten Eindruck machten“. Tatsächlich hatten auch die Ascholdinger in dieser Phase ihre besten Möglichkeiten, doch Tiago de Lima Gomes, Thomas Kopp und Marinus Poschenrieder bei einem Eckball verpassten die Möglichkeit zur Führung. „Diese Dinger müssten wir halt auch mal reinmachen“, haderte Herberth mit der Abschlussschwäche seiner Offensivleute. Auch die Geretsried besaßen nach Ansicht von Lasidis im ersten Durchgang durch Raphael Paringer und Thomas Philp ihre besten Möglichkeiten, einen Treffer zu erzielen. Im zweiten Durchgang hatte der ASC sogar die größeren Spielanteile, doch ein Tor kam nicht mehr zustande. Das wiederum bewertete Guido Herberth als positiv: „In den Spielen zuvor haben wir häufig in der Schlussphase uns noch Gegentore eingefangen. Gut, dass wir das diesmal vermieden haben.“  (tw)

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