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Geretsrieder Auswärtsbilanz „ist eine Vollkatastrophe“

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Von: Rudi Stallein

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Endlich mal wieder auswärts ein Tor bejubeln wollen Sebastian Schrills (Mi.) und sein TuS Geretsried, der am Samstag beim SSV Eggenfelden zu Gast ist. Der Kapitän selbst ist wieder mit von der Partie.
Endlich mal wieder auswärts ein Tor bejubeln wollen Sebastian Schrills (Mi.) und sein TuS Geretsried, der am Samstag beim SSV Eggenfelden zu Gast ist. Der Kapitän selbst ist wieder mit von der Partie. © rudi stallein

Nach der jüngsten Niederlagenserie gibt es bei den Fußballern des TuS Geretsried über die dringendsten Erfordernisse keine zwei Meinungen. „Wir müssen drei Punkte holen, darüber brauchen wir nicht reden“, betont Daniel Dittmann vor dem Auswärtsspiel beim SSV Eggenfelden (Samstag, 16 Uhr).

Geretsried - Über das Wie darf jedoch diskutiert werden, denn die Vorzeichen sind wenig verheißungsvoll. Wer die aktuellen Heim- und Auswärtstabellen der Landesliga Südost studiert, könnte zu der Ansicht gelangen, dass sich die Geretsrieder Delegation die Reise nach Niederbayern sparen kann. Bei ihren bisherigen vier Versuchen auf fremden Plätzen kassierte die Elf um Kapitän Sebastian Schrills vier Niederlagen mit insgesamt 18 Gegentoren. „Das ist natürlich eine Vollkatastrophe“, beschreibt der TuS-Trainer treffend die äußerst miese Quote. Dem gegenüber steht die gute Heimbilanz der heutigen Gastgeber mit drei Siegen aus vier Partien. Nur gegen den Kirchheimer SC kassierte das Team von Spielertrainer Tobias Huber zuletzt eine knappe 1:2-Niederlage. Mit 15 Gegentoren aus den bisherigen zwölf Saisonspielen stellt der Spiel- und Sportverein, gegen den der TuS erstmals in seiner Geschichte antritt, zudem die zweitbeste Defensive der Liga. „Die verteidigen sehr diszipliniert, da erwartet uns eine Festung. Es wird nicht einfach werden, da durchzukommen“, mutmaßt Dittmann. Hinzu kommt, dass der TuS mit Robin Renger und Mario Walker zwei Stammspieler muss. Wie er deren Positionen zu besetzen gedenkt, verrät der junge TuS-Coach noch nicht: „Es gibt mehrere Optionen, das entscheide ich erst am Spieltag.“ Wieder mit von der Partie sind Sebastian Schrills, der seine Covid-Infektion auskuriert hat, sowie der zuletzt ebenfalls wegen einer Erkrankung absente Leonardo Lajqi.

Trotz der jüngsten Niederlagen sieht Dittmann sein Team weiterhin auf dem richtigen Weg. „Klar war die Stimmung nach dem Landshutspiel nicht so toll. Ich habe selbst ein bisschen gebraucht, ich habe noch nie drei Spiele hintereinander verloren“, erklärt der 22-Jährige. Im Abschlusstraining habe er seine Mannschaft jedoch wieder „sehr gut fokussiert“ erlebt. „Sie waren extrem konzentriert“, so der Trainer. „Die Entwicklung stimmt.“

Auch bei der jüngsten 2:3-Heimniederlage gegen Tabellenführer Landshut habe er spielerisch eine Entwicklung gesehen und viele gute Erkenntnisse mitgenommen – nur eben keine Punkte. Damit soll nun Schluss sein. „Ein gewisser Druck ist schon da“, leugnet Dittmann nicht, dass ihn die Tabellensituation auch allmählich beschäftigt. „Deshalb brauchen wir jetzt Erfolgserlebnisse, um uns ein bisschen Luft zu verschaffen.“

TuS Geretsried: Untch, Voß – Kellner, Wiedenhofer, Kirschner, Buchmair, Pech, Schrills, Buchner, Fister, Ivkovic, Podunavac, Joh. Bahnmüller, T. Karpouzidis, Bauer, L. Lajqi.

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