Iosifoglou: „Jeder hätte gewinnen können“

Gotthalmseder wird zur tragischen Figur bei Olympics 2:2 gegen BCF II

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In einem intensiven Derby teilten die Kontrahenten Olympic Geretsried und BCF Wolfratshausen II die Punkte. Zufrieden waren damit am Ende nur die Gastgeber. „Ich denke, dass Ergebnis ist korrekt“, sagte Olympic-Trainer Vassilios Iosifoglou.

Olympic Geretsried – BCF Wolfratshausen II 2:2 (1:1) – „Jeder hatte gute Chancen, jeder hätte am Ende mit ein bisschen Glück auch gewinnen können.“ Die erste unglückliche Aktion hatte Kristian Derek in der 22. Minute, als er BCF-Angreifer Michael Räß im Zweikampf ungeschickt in die Ferse trat. Den Elfmeter verwandelte Lars Nummer zur verdienten 1:0-Führung für die Gäste, die bis dahin tonangebend waren. Räß ging mit einer Platzwunde am Auge, die er sich beim Sturz zugezogen hatte, vom Feld. Was im Spiel des BCF einen Knacks bewirkte, denn wenig später erzielte Jaser Saiti den 1:1-Ausgleich. 

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich auf dem Kunstrasen ein offener Schlagabtausch. Die Gäste agierten mit viel Druck nach vorn, erspielten sich einige gefährliche Situationen, scheiterten jedoch ein ums andere Mal am starken Torhüter Daniel Gotthalmseder und der kompromisslosen Einsatz der Olympic-Abwehr. Nachdem Andre Maier die Geretsrieder erneut in Führung gebracht hatte (76.), avancierte Gotthalmseder zur tragischen Figur: Erst klärte er bravourös gegen Fabio Ratte, dann ließ er einen Ball zum 2:2-Ausgleich über die Hände ins Tor rutschen. In der Nachspielzeit verhinderte er mit einer weiteren Glanzparade bei einem Freistoß von Thomas Stingl den Sieg der Gäste. „Das ist gerade kein gutes Gefühl“, fasste BCF-Trainer Lulzim Kuqi seine Gemütslage zusammen. „Wir waren spielerisch die bessere Mannschaft, hatten viele gute Chancen. Normalerweise können wir das Spiel gewinnen. rst

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