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Niederlage im Derby: Obwohl Dominik Kühberger (li.) in dieser Szene Olympic mit 1:0 in Führung brachte, gewannen die FFG um Torwart Gianluca Placentra mit 4:1.  

„Danach war jeder Schuss ein Treffer“

FF Geretsried nimmt Derby-Revanche: 4:1-Erfolg bei Olympic Geretsried 

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Wie im Hinspiel vor einer Woche bot das Derby zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten.

Olympic Geretsried - FF Geretsried 1:4 (1:0)

Doch dieses Mal waren es die Gastgeber, die sich durch ein schnelles Gegentor aus dem Konzept bringen ließen und mit einer verdienten 1:4-Niederlage in die Winterpause verabschiedeten. Eine Halbzeit lang hatte Olympic die Partie im Griff. Dominik Kühberger hatte die Hausherren schon in der fünften Minute in Führung gebracht. Wenig rettete Rene Zuldt bei einem Kopfball von Panajot Toska im letzten Moment vor der Linie. Kühberger scheiterte mit einem Freistoß an FF-Torhüter Placentra, kurz vor der Pause verzog Berat Saiti in aussichtsreicher Position. „Die erste Halbzeit haben wir es super gemacht. Da war ich mir sicher, dass wir das Spiel gewinnen“, sagte Olympic-Coach Tasso Fytanidis. Doch nach dem Seitenwechsel entwickelte sich die Partie völlig anders. Kurz nach Wiederbeginn erzielte der eingewechselte Thomas Bucek den 1:1-Ausgleich (51.). Dieses Tor aus dem Nichts beflügelte die Gäste, die mit zwei Treffern binnen einer Minute die Partie drehten: Marcel Ludsteck traf per Abstauber zum 2:1 (75.), Andreas Suszniak erhöhte per Kopfball (76.) auf 3:1. Zwei Minuten später scheiterte Zuldt mit einem Elfmeter an Olympic-Keeper Marios Nikolopoulos. „Im ersten Durchgang waren wir zu ängstlich. Für die zweite Halbzeit hatten wir uns vorgenommen, vor der Winterpause noch mal ein bisschen Fußball zu spielen“, sagte Chris Chvalina. „Dann haben wir relativ schnell ein Tor erzielt, danach war jeder Schuss ein Treffer“, freute sich der FFG-Coach über einen gelungenen Jahresabschluss. Fytanidis war weniger erfreut. „Wir sind selbst schuld. Nach dem 1:1 haben wir komplett aufgehört zu spielen und uns nur noch mit dem Schiedsrichter beschäftigt“, kommentierte der Olympic-Trainer den Auftritt seines Teams in einer hektischen und kartenreichen Schlussphase, in der Suszniak (88.) noch das 4:1 für die Gäste markierte.   

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