Prozess um Messerattacke von Chemnitz: Urteil ist gefallen

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Einen Punkt festgehalten: Mit einer starken Leistung bewahrte Sebastian Rieder (Mi.) den TSV Benediktbeuern vor einem gänzlich verkorksten Saisonauftakt beim 0:0 gegen Unterammergau. 

Zusammenfassung Kreisklasse 3

Eurasburg-Trainer Brand jubelt - Georgiadis schimpft

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Klaus Brand ist nach dem 6:1 in Huglfing hocherfreut. Sein Kollege aus Münsing ärgert sich über die Gegentore. Höhenrain zahlt in Antdorf Lehrgeld und Benediktbeuerns Coach Link vermisst die Durchschlagskraft.

TSV Benediktbeuern – WSV Unterammergau 0:0 – Mit einem leistungsgerechten Unentschieden endete der Saisonauftakt im Klosterdorf. Nach Chancen gerechnet waren die Gäste dem Sieg sogar näher als die Hausherren. Aber Aushilfskeeper Sebastian Rieder verhinderte mit guten Reflexen und Paraden den möglichen Siegtreffer der Unterammergauer. Zwingende Torchancen gab es im ersten Abschnitt hüben wie drüben allerdings nur wenige. Da musste Rieder lediglich zwei Weitschüsse entschärfen und sich kurz vor der Pause WSV- Angreifer Stefan Wagner entgegen werfen; Gästekeeper Marco Diroma hielt einen Knaller von Benedikt Guggemos. Außerdem verfehlte ein Freistoß von Felix Zelfel nur knapp das Ziel. In der zweiten Halbzeit blieb Rieder bei drei Versuchen von Wagner stets der Sieger. TSV-Coach Willi Link kritisierte: „Uns hat es an Durchschlagskraft gefehlt. Mit der Vorstellung meines Teams bin ich nicht zufrieden.“  dh

ASV Eglfing – SV Münsing 2:2 (2:0) – Ziemlich angefressen war Christos Georgiadis nach den ersten 90 Minuten der neuen Saison. „Wir kriegen solche Sch….-Tore“, schimpfte der Münsinger Coach, nachdem individuelle Fehler die Gastgeber zum Toreschießen eingeladen hatten. So lief der SVM nach neun Minuten einem Rückstand hinterher, der sich in der 27. Minute auf zwei Tore erhöht hatte. Georgiadis reagiert mit drei Wechseln in der Halbzeit, brachte Paul Müller-Menrad, Andreas Gampl und sich selbst ins Spiel – was sich am Ende auszahlen sollte. Nach Vorarbeit von Müller-Menrad verkürzte Georgiadis, der zuvor aussichtsreich am ASV-Torhüter gescheitert war, aus spitzem Winkel auf 1:2 (72.). Gampl verwandelte zwei Minute vor Schluss einen Handelfmeter zum verdienten Ausgleich. „Von unserer ersten Halbzeit bin ich echt enttäuscht“, betonte Georgiadis, der sich über den Punktgewinn nur bedingt freuen mochte.  rst

SC Huglfing – SV Eurasburg-Beuerberg 1:6 (1:3) – Als Florian Delli-Zotti nach 30 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz musste und die Gastgeber den 0:1-Rückstand, den sie per Eigentor selbst produziert hatten, zum 1:1 ausgeglichen hatten, schwante Klaus Brand nichts Gutes. Doch seine Elf zeigte ihrem Coach, dass sie auch zu zehnt in der Lage sind, guten Fußball zu spielen und produzierte „eine Chance nach der anderen“, wie der SVEB-Trainer erfreut feststellte. Stefan Manhart per direkt verwandeltem Freistoß (33.) und Felix Gellner, der eine Flanke von Florian Hartmann per Kopf versenkte (37.), sorgten zur Pause für einen Zwei-Tore-Vorsprung. Nach dem Seitenwechsel erhöhten erneut Manhart und Seelbach, nach schönem Zuspiel von Gellner, der in der 88. Minute den Schlusspunkt setzte auf 6:1. „Das waren alles sehr schön herausgespielte Tore“, freute sich Trainer Brand über das Schützenfest zum Auftakt.  rst

ASV Antdorf – FSV Höhenrain 4:2 (3:0) – Viel Lehrgeld zahlte Aufsteiger Höhenrain bei Kreisliga-Absteiger Antdorf. „Wir waren sehr naiv und ängstlich, haben wenig Zweikämpfe gewonnen. Das war nicht unser Spiel“, musste Gerhard Gleißner erkennen, als sein Team bereits zur Halbzeit nahezu chancenlos zurücklag. „Antdorf hat unsere Schwächen erkannt und das brutal ausgenutzt“, so FSV-Coach. „Sie haben uns drei Mal gnadenlos ausgekontert.“ Erst im zweiten Durchgang fand der FSV ins Spiel, agierte nun deutlich besser, erspielte sich Gelegenheiten, die Max Feirer und Johannes Ohlhof jedoch nicht nutzen konnten. Ein weiterer Konter brachte das 4:0 für den ASV und damit die Entscheidung. Feirer, der nach einem Freistoß aus 16 Metern mit abgefälschtem Schuss flach ins Eck traf (75.), und David Lech allein vor dem Torwart (88.) verkürzten in der Schlussphase auf 2:4. „Wir lassen deshalb die Köpfe nicht hängen“, sagte Gleißner. „Aber wir müssen uns in den nächsten Spielen steigern.“  rst
FC Kochelsee Schlehdorf – FC Bad Kohlgrub 2:2 (2:2)– Unterm Strich ging das Unentschieden in Ordnung. Das 2:2 zwischen dem FCKS und dem FC Kohlgrub war insoweit das gerechte Ergebnis, als jedes Team in einem Spielabschnitt Vorteile hatte. Reduziert auf die jeweiligen Tormöglichkeiten hätten indes die Platzherren ihr Heimspiel gewinnen müssen. „Die Chancen müssen für drei Spiele reichen“, bedauerte Maxi Wagner den Chancenwucher seiner Mannschaft. Die Kohlgruber lieferten den ersten Höhepunkt einer kurzweiligen Partie. Im zweiten Anlauf nach einem Eckball traf Maxi Meditzt frei im Fünfer zum 0:1. Die Antwort aus Schlehdorf ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Ein Diagonalball von Christian Syrowatka fand den Weg zu Sebastian Reißenweber, der gekonnt in den Winkel traf. Dann waren wieder die Gäste am Zug. Josef Niklas schickte Florian Zapf in die Gasse, dessen Zuspiel fand Christian Maintz. Tormann Florian Lantenhammer reklamierte auf Toraus, beschweren durften sich die Kochelsee-Kicker aber nur kurz. Denn nach einer Aktion an Dominik Strauß wäre eigentlich ein Strafstoß fällig gewesen. „Klarer Elfer“, versicherte Pejonkowski. So aber glich der FC alsbald aus. Yuri Schindler traf nach einer Freistoßflanke von Simon Wagner im dritten Anlauf. FC-Coach Wagner geißelte den ersten Durchgang indes als „spielerischen Katastrophe“. Sein Team legte eine „unerklärliche Nervosität“ an den Tag. Das änderte sich nach dem Seitenwechsel schlagartig. Ein ums andere Mal brachten die Schlehdorfer die Abwehr der Ammertaler in Verlegenheit. Hohe Bälle räumte Meditz weitgehend ab. Bei Pässen in die Schnittstelle aber zeigte sich die Defensive der Gäste „sehr anfällig“. Stefan Raffeiner verpasste zweimal knapp per Kopf. Leo Sam visierte nur das Außennetz an. Noch schlimmer aber war die missratene Ablage von Matthias Leiß auf Schindler beim aussichtsreichen Konter. Der goldene Schuss blieb indes Markus Kröner versagt. Seinen Knaller vom Sechzehnereck hielt Manuel Bichler. „Leider haben wir den letzten Pass oder Schuss nicht angebracht“, monierte Wagner.  or

Texte: Hans Demmel/Rudi Stallein/Oliver Rabuser

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