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„Gut dagegengehalten“: Eurasburgs Felix Gellner (li.) setzt sich gegen den Kochler Christian Syrowatka durch. 

SV Eurasburg-Beuerberg setzt sich gegen FC Kochelsee-Schlehdorf

Kreisklasse 3-Übersicht: Schäftlarns Trainer mit Horror-Debüt

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Schäftlarns Trainer hat sich seine erste Partie sicher ein wenig anders vorgestellt. Mit 1:7 verliert David Baolghs elf deutlich gegen den 1. FC Garmisch-Patenkirchen

SV Krün – SV Münsing 1:3 (1:0) – 

„Eine Halbzeit echt schlecht, eine Halbzeit richtig gut“, fand Christos Georgiadis das Spiel seiner Elf beim SV Krün. Macht unterm Strich einen verdienten 3:1-Erfolg und den zweiten Sieg im dritten Spiel für den Aufsteiger. Viele Fehler im Spielaufbau der Gäste verschafften Krün im ersten Durchgang optische wie numerische Vorteile in Form der frühen 1:0-Führung (16.). Nach Vorarbeit des eingewechselten Hans Zachenbacher erzielte Christos Gkouziotis kurz nach dem Seitenwechsel den Ausgleich. Zachenbacher selbst markierte in der 66. und 88. Minute die Treffer zwei und drei zum Münsinger Sieg. „Das waren zwei sehr schön herausgespielte Tore“, freute sich SV-Coach Georgiadis, der sich in seiner Forderung bestätigt sah: „Wenn Simon Schmid nicht trifft, müssen das eben andere tun.“ Schmid glänzte dafür zwei Mal als Vorbereiter. Fazit Georgiadis: „Der Sieg ist absolut verdient.“  rst

FC Bad Kohlgrub – TSV Benediktbeuern1:2 (0:1)  

Nach zwei knappen Niederlagen war die Zeit reif für den ersten Beurer Saisonsieg. „Wir haben alles umgesetzt, was wir besprochen hatten“, urteilte denn auch Co-Trainer Dominik Hiederer, der den urlaubenden Thomas Gärner an der Seitenlinie vertrat. Was den Stellvertreter besonders freute, waren die zahlreich herausgespielten Chancen. So war Tobias Eichensehers Solo zur Führung (28.) zum Zungeschnalzen. „Er hat mit seinem Schlenzer ins kurze Eck den Torwart überlistet. Richtig clever“, befand Hiederer. Auch den Rückschlag durch den Ausgleich steckten die Beurer locker weg. „Eine Glücksaktion“ hatte Hiederer da nach rund einer Stunde gesehen. Nicht hinsehen mochte der Co-Trainer indessen beim Strafstoß von Benedikt Guggemos, mit dem ein Foul an Albert Schandl geahndet wurde (79.) Doch der Kapitän erledigte die Aufgabe souverän. „Ein verdienter Sieg für eine kompakte Mannschaftsleistung“, frohlockte Hiederer und meinte schmunzelnd: „Eigentlich kann Thommy noch ein bisserl länger im Urlaub bleiben.“  sts

1. FC Garmisch-Partenkirchen – TSV Schäftlarn 7:1 (3:0)

 Nach einer Nacht „drüber schlafen“ verliert auch ein richtig krasses Ergebnis einiges von seinem Schrecken. „Das ist eine bittere und schmerzhafte Niederlage, wenn man nur das Ergebnis betrachtet“, sagt David Balogh, der sich seinen Einstand als Trainer des TSV Schäftlarn sicher anders gewünscht hatte. Andererseits sei er „irgendwie auch ganz froh, dass es so gelaufen ist“. Weil in „diesem einen Spiel alles zusammengekommen ist, was gegen dich laufen kann“, von taktischen bis zu individuellen Fehlern, ganz abgesehen von der spielerischen Qualität der Gastgeber, die gleich sieben Kicker aufgeboten hatte, die zuvor auch auf dem Spielberichtsbogen der Landesligamannschaft standen. Lichtblicke gab es auch, zum Beispiel „das schön herausgespielte“ Tor zum zwischenzeitlichen 1:5 durch Matthias Kolle. Fazit Balogh: „Mund abwischen und am Mittwoch gegen Oberhausen die richtige Reaktion zeigen.“  rst

FC Kochelsee-Schlehdorf – SV Eurasburg-Beuerberg 2:4 (1:2)

 Durchatmen beim SV Eurasburg, Sorgenfalten beim FCKS: Mit einem 4:2 gelang der Brand-Truppe der erste Dreier nach dem Abstieg. Die Gastgeber hingegen versagten beim Umgang mit gegnerischen Standards auf ganzer Linie. „Sehr naiv“ haben man sich bei ruhenden Bällen angestellt, urteilte Klaus Fahrner nach der dritten Niederlage in Serie. Kommende Woche ist die Mannschaft spielfrei. Diese Zeit kann sie nutzen, um die Ereignisse der Schlussphase aufzuarbeiten: Der Platzverweis für Stefan Raffeiner wegen Schiedsrichterbeleidigung, sowie das Frustverhalten von Markus Kröner, der ebenfalls kurz vor dem Ausschluss stand. „Das schwächt die Mannschaft“, tadelt Fahrner. Abgesehen von den Defiziten war er gar nicht so unzufrieden. „Die Pässe in die Tiefe haben gepasst, und die Stürmer haben sich gut bewegt.“ Doch die Diskrepanz zwischen gelungenen Aktionen und Patzern war groß. Beim 0:1 durch Christian Knobloch klebte Florian Lantenhammer auf der Linie, ließen halbherzige Sprünge von Christian Syrowatka und Toni Resenberger den Ball überhaupt erst in den Fünfer gelangen. Resenberger, der als Ersatz für Kapitän Dominik Simmeth die Innenverteidigung nicht zu festigen vermochte, schaffte es, mit einem hektischen Aufbaupass Konter und Elfmeter zu verursachen – auch wenn sein Zugriff vor dem Strafraum erfolgte. Matthias Maier verwandelte. Zwischenzeitlich hielt Florian Kammerlochner den Fuß zum 1:1 in einen Schuss von Leo Sam. Kammerlochners Lattenkopfball war Pech. Der Ausgleich von Matthias Leiß hätte eine Wende einleiten können. Doch zwei weitere Patzer ermöglichten neuerlich Knobloch und später Felix Gellner die entscheidenden Treffer. Brand freute sich, dass sein Team die Chancen „endlich reingemacht hat“, sah zudem ein verschworenes Kollektiv. „Wir waren eine Mannschaft, haben dagegengehalten und gekämpft.“ Fahrner hingegen musste sich mit dem Urteil „60 Minuten spielerisch gut“ begnügen.  or

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