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Letzte Chance für Max Feirer (li.) und seinen FSV sowie Christian Auer und den SV Münsing, um vor der Winterpause noch Punkte zu sammeln.  

Kreisklasse 3 Zugspitze: kompakt

SV Münsing mit neuem Keeper gegen ASV Eglfing - Eurasburger Neustart

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Die Spiele der Kreisklasse 3 Zugspitze im Überblick.

SV Eurasburg-Beuerberg – SC Huglfing (Sa., 12.30 Uhr)

Am 11. August war die Eurasburger Fußballwelt noch in bester Ordnung. Mit einem 6:1-Sieg kehrte die Mannschaft vom Auftaktspiel bei Aufsteiger Huglfing zurück. Fast auf den Tag genau vier Monate später ist das Team von Trainer Klaus Brand nach kurzzeitigem Höhenflug dort angekommen, wo die Gäste seit dem ersten Spieltag festhängen – im Tabellenkeller. Neben der sportlichen Talfahrt kracht es auch heftig hinter den Kulissen (wir berichteten), was augenscheinlich jedoch nicht zu besseren Ergebnissen auf dem Platz geführt hat. Deshalb appelliert der Coach vor dem Rückrundenauftakt: „Wir müssen irgendwie drei Punkte holen.“ Das ist leichter gesagt, als getan. Zumal Huglfing von den letzten sechs Partien nur eine verloren hat. „Mit Pech landen wir auf einem Abstiegsplatz. Das sollten wir vermeiden“, so Brand.   

SV Münsing – ASV Eglfing (So., 14.15 Uhr)

Verletzungen und wechselnde Aufstellungen begleiteten die Münsinger Fußballer zuverlässig durch die Hinrunde. Auch vor dem Rückrundenstart gegen den ASV Eglfing ist das nicht anders: Max Pflieger (Zerrung), Christos Gkouziotis (Zerrung), Florian Buchloh (Nasenbeinbruch), Matthias Suttner (angeschlagen), Josef Singer (Urlaub), Julian Hauptmann (beruflich verhindert) fehlen ebenso wie die Torhüter Thomas Berger (Rippenprellung) und Eric Maier (Knieprobleme). So gibt Michael Hirn sein Kreisklassen-Debüt zwischen den Pfosten. „Das größte Problem ist, dass wir keine Tore machen“, bedauert Trainer Christos Georgiadis den Langzeitausfall von Simon Schmid (letzte Saison 23 Treffer). Derzeit sind Andreas Gampl und Christos Gkouziotis mit je drei Toren die besten SVM-Schützen. Dennoch gibt sich der Coach zuversichtlich. „Mein Credo ist: Wie man trainiert, so spielt man. Und trainiert haben wir ganz gut.“  FSV Höhenrain – ASV Antdorf (So. 14.15 Uhr)

Der Aufsteiger tut sich schwer. „Mit zehn Punkten nach der Vorrunde kann man nicht zufrieden sein“, sagt Gerhard Gleißner, dessen Zwischenbilanz nach den ersten 13 Spielen durchwachsen ausfällt. Exemplarisch für viele Begegnungen war die 0:3-Niederlage zuletzt gegen Tabellenführer Unterammergau. „Da haben wir gar nicht so schlecht gespielt, aber das Ergebnis hat halt wieder nicht gepasst. Wir haben viel investiert, aber es ist am Ende nix rausgekommen“, so der Höhenrainer Coach. „Der Leistungsunterschied war nicht so groß, die Effektivität war ausschlaggebend.“ Das soll sich im letzten Spiel des Jahres gegen den ASV Antdorf ändern. „Die Mannschaft muss beißen, kratzen, kämpfen und wird alles geben. Wir wollen vor der Winterpause von einem Abstiegsplatz runter. Dafür müssen wir dieses Spiel gewinnen.“   

FC Bad Kohlgrub – FC Kochelsee Schlehdorf (Sa., 14.15 Uhr)

Schon vor dem Anpfiff sehnt Maximilian Wagner den Abpfiff herbei. „Schön langsam wird es Zeit für die Winterpause“, unterstreicht der Trainer des FCKS. „Wir kommen personell auf dem Zahnfleisch daher.“ In Kohlgrub muss er auf Markus Kröner verzichten. Rückenprobleme machen einen Einsatz des formstarken Offensivspielers unmöglich. Außerdem sind Dominik Simmeth und Stefan Raffeiner angeschlagen. Zurück ins Team kehrt lediglich Sebastian Lautenbacher. Wagner wäre deshalb mit einem Unentschieden zufrieden. „Unser Ziel ist es, irgendwie einen Punkt mitzunehmen“, betont er. Eine Niederlage will er mit allen Mitteln vermeiden. „Mit einem Negativergebnis und leeren Händen wollen wir nicht in die lange Pause gehen.“  

WSV Unterammergau – TSV Benediktbeuern (Sa., 14 Uhr) 

Zum Saisonstart haben sich beide Teams 1:1 getrennt. „Da hatten wir Dusel“, erinnert sich TSV-Trainer Willi Link und wäre im Ammertal mit dem gleichen Spielausgang zufrieden. Im weiteren Verlauf der Hinrunde hat die Mannschaft von Trainer Sebastian Kleiner überzeugt, stellt mit nur fünf Gegentoren in 13 Spielen die beste Abwehr der Kreisklasse 3 und führt ungeschlagen die Tabelle an. „Es wird schwer, einen Treffer oder eventuell sogar mehrere zu erzielen“, meint Link, hat gleichwohl viel Vertrauen in seine Truppe. Denn immerhin haben die Beurer aus den letzten vier Begegnungen die maximale Punktezahl geholt und bei diesen vier Siegen lediglich einen Gegentreffer kassiert. „Wir sind gut drauf“, freut sich Link, nach einer schwierigen Phase nun mit seinem Team einen guten Mittelfeldplatz (7.) einzunehmen. „Für die kalte Jahreszeit ein angenehmes Platzerl.“   

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