1. Startseite
  2. Sport
  3. Amateurfußball
  4. Landkreis Wolfratshausen

Kreisklasse 4: FF-Coach Georgiadis fordert Tore - SV Tölz bei der TuS-Reserve

Erstellt:

Kommentare

Auch beim 0:2 in Eurasburg gingen die FF Geretsried um Luca Klein (re.) zuletzt leer. Im heutigen Heimspiel gegen den strauchelnden FSV Höhenrain soll es jedoch wieder mit dem Toreschießen klappen.
Auch beim 0:2 in Eurasburg gingen die FF Geretsried um Luca Klein (re.) zuletzt leer. Im heutigen Heimspiel gegen den strauchelnden FSV Höhenrain soll es jedoch wieder mit dem Toreschießen klappen. Foto: hans lippert © hans lippert

Bei den FF Geretsried soll im Angriff der Wurm raus, der FSV Höhenrain hat einen neuen Trainer und in Ascholding treffen sich alte Bekannte.

FF Geretsried - FSV Höhenrain (Sa., 14 Uhr) – Mit einem „alten Bekannten“ als Trainer fahren die Höhenrainer zum Match nach Geretsried. Nach fünf Niederlagen in Folge hat Peter Hösl während der Woche seinen Rücktritt angeboten; FSV-Urgestein Christian Feirer übernimmt zumindest bis zur Winterpause die nicht einfache Aufgabe. „Sicherlich wird sich die Situation dadurch nicht schlagartig ändern“, sagt Max Huber, sportlicher Leiter des FSV.

„Ich sehe nun aber die Mannschaft in der Bringschuld und hoffe, der Fokus wird wieder mehr auf Fußball gelegt.“ Einen Punkt vom Krötenteich zu entführen, wäre für Huber schon einmal ein gutes Zeichen.

FFG-Trainer Christos Georgiadis, der bereits vom Trainerwechsel in Höhenrain erfahren hat, rechnet fest mit einem motiviertem Gästeteam: „Feirer war schon als Spieler eine Kampfmaschine und kann ein Team unheimlich pushen. Das wird für uns sehr schwer. Letztendlich wird nur über sehr viel Kampf und Einsatz die Partie entschieden werden.“ Die Lage in den eigenen Reihen beurteilt Georgiadis nicht gerade als glücklich: „Wir haben zwei Begegnungen in Folge verloren und kein Tor geschossen. Da ist der Wurm drin.“ Als Grund dafür sieht der Coach die personelle Situation: „Urlauber, Verletzte und durch Corona bedingte Ausfälle – wir kommen fast auf dem Zahnfleisch daher.“ Als besonderes Manko nennt der FFG-Trainer aber auch die Chancenverwertung: „Wir haben bisher erst vier Tore geschossen. Das ist ganz einfach zu wenig.“  (dh)

TuS Geretsried II - SV Bad Tölz (Sa., 17 Uhr) – Egal, wer in diesem Landkreis-Derby als Sieger den Platz verlässt – als richtungsweisend kann der Spielausgang noch nicht bezeichnet werden. Beide Klubs belegen punktgleich die Plätze drei und vier. Der Sieger hat jedoch zumindest den Vorteil mit weniger Druck in die nächsten Partien zu gehen. Durch das Heimrecht könnte Geretsried in der Favoritenrolle stecken. „Natürlich sind drei Punkte auf eigenem Platz unser Ziel, aber gegen die Tölzer haben wir uns immer schwergetan“, sagt Hans Schneider. Aus dem vergangenen Spieljahr ist dem TuS II-Coach besonders das disziplinierte Auftreten der Kreisstädter in Erinnerung geblieben. Die personelle Situation betreffend können die Gastgeber nahezu aus den Vollen schöpfen. Schneider: „Bis auf eine Ausnahme steht der komplette Stamm zur Verfügung. Erweitert werden kann der Kader mit Spielern der A-Junioren.“

Gleiches gilt beinahe für die Gäste. Im Vergleich zum jüngsten Remis gegen Ascholding stehen sogar noch zwei Mann mehr parat: Roland Pauli ist aus dem Urlaub zurück, Franz Dietl hat seine Verletzung auskuriert. „Wir sind gut aufgestellt“, ist SV-Sprecher Lukas Hintermeier überzeugt und hofft auf mindestens einen Punkt, um den derzeit vierten Platz halten zu können. Dazu soll mehr Kontrolle als zuletzt ins Spiel gebracht werden. „Und wir dürfen bei der ein oder anderen Aktion nicht Zuschauer sein, sondern kräftig mitmischen.“ Sollte es dann gelingen aus den erspielten Möglichkeiten Tore zu machen, ist Hintermeier zuversichtlich. Aus der Vorsaison hat er freilich nicht die besten Erinnerungen an die 2:3-Niederlage gegen die Geretsrieder Reserve: „Da haben sie uns richtig her gespielt. Bestimmt ist der TuS technisch nicht schlechter geworden. Da müssen wir mit Kampf dagegenhalten.“  (dh)

SG Ascholding/Thanning - ASC Geretsried (So., 14 Uhr) – Es ist das Treffen guter Bekannter. Schließlich hat der ASC Geretsried seine Heimspiele vor einiger Zeit auf dem Ascholdinger Sportplatz ausgetragen. „Ich freue mich, dass ein Aufeinandertreffen nun in der Kreisklasse stattfindet“, blickt Spielertrainer Tasso Lasidis erwartungsvoll auf die Partie bei den einstigen Gastgebern. Geplant ist die Austragung allerdings in Thanning, witterungsbedingt könnte es aber auch eine Verlegung nach Ascholding geben. Lasidis: „Egal, wo gespielt wird – wir haben drei Begegnungen hintereinander gewonnen, haben einen guten Lauf und möchten unsere kleine Serie mit einem weiteren Sieg ausbauen.“ Zwar müssen vier Spieler ersetzt werden, doch der ASC-Coach zeigt sich trotzdem zuversichtlich: „Vier andere Akteure haben sich diese Woche zurückgemeldet. Durch einen großen Kader können wir diese Ausfälle gut wegstecken.“

SG-Coach Guido Herberth spricht von einer ganz wichtigen Partie für beide Seiten: „Der ASC könnte bei einem Sieg mit Spitzenreiter Eurasburg punktgleich ziehen; holen aber wir drei Punkte, können wir den Anschluss zu den Anwärtern um den dritten Platz halten.“ Herberth sieht die Gäste als Team mit starken Einzelkönnern: „Da müssen wir über die komplette Spielzeit kämpferisch dagegenhalten und bis zum Schlusspfiff konzentriert zur Sache gehen.“

Die Ascholdinger haben in mehreren Begegnungen seit dem Saisonauftakt in der Schlussphase Gegentore hinnehmen müssen. „Uns geht zwar nicht die Puste aus, aber wir fühlen uns manchmal zu sicher und dann scheppert‘s doch noch“, blickt der Coach auf manch recht ärgerliche Niederlage zurück.  (dh)

Auch interessant

Kommentare