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Kreisklasse 4: Adler fliegen an die Spitze – Eurasburg verliert in Ascholding

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Von: Rudi Stallein

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Ohne größere Mühe haben sich die FF Geretsried um Moritz Frank (li.) und Thomas Bucek (re.) im Derby gegen Benjamin Fisters TuS Geretsried II durchgesetzt: Die Fußball-Freunde gewannen mit 5:3.
Ohne größere Mühe haben sich die FF Geretsried um Moritz Frank (li.) und Thomas Bucek (re.) im Derby gegen Benjamin Fisters TuS Geretsried II durchgesetzt: Die Fußball-Freunde gewannen mit 5:3. © hans lippert

Für die Gastgeber hätte der Samstagnachmittag nicht schöner enden können. „Endlich mal ein Sieg gegen den TuS“, freute sich Christos Georgiadis, „das hat mal gutgetan.“

FF Geretsried - TuS Geretsried II 5:3 (3:1) – Und es ging so gut los, wie vom FFG-Trainer erhofft: In der vierten Minute hatte Niklas Keilwerth auf der Rechten Seite freie Bahn und ließ Tus II-Torhüter Lukas Günther keine Chance.

Zwar egalisierten die Gäste wenig später (11.) durch einen von Christoph Klein verwandelten Foulelfmeter, doch den Schwung der Fußball-Freunde konnte der Ausgleich nicht stoppen. Während an der Seitenlinie Tus-Verteidiger Philip Kinder darauf wartete, dass seine Zehn-Minuten-Strafe ablief, brachte Andrei Cebotari die Hausherren wieder in Führung (37.) und erhöhte kurz vor dem Seitenwechsel mit einem „sensationellen Kopfball“ (Georgiadis) auf 3:1.

Die Partie hatte nach der Pause gerade wieder begonnen, als Markus Rappel mit dem 4:1 die Vorentscheidung erzielte, Thomas Bucek schraubte mit seinem Treffer zum 5:1 (68.) den Deckel drauf. Zwar kam die Landesligareserve durch Tore von Fabian Bauer (72.) und Klein, der seinen zweiten Elfmeter verwandelte (85.), noch auf 3:5 heran, wirklich in Gefahr geriet der Erfolg nicht mehr. „Heute hat nur eine Mannschaft verstanden, was Derby heißt, deshalb ist der Sieg völlig verdient“, meinte TuS II-Coach Hans Schneider, der nach eigenem Bekunden von seinem Team „den blutleersten Auftritt, seit ich hier Trainer bin“ gesehen hatte. „So darf man einfach nicht auftreten, schon gar nicht in einem Derby.“  rst

ASC Geretsried - SV Bad Tölz 3:0 (3:0) – Eine Halbzeit mit effizienter Chancenverwertung genügte dem ASC, um sich im Resultat deutlich durchzusetzen. „Wir haben eigentlich lange gut mitgespielt, hatten auch viele Ballgewinne, aber wir haben auch viele Bälle im Spielaufbau wieder verloren“, erklärte Gästetrainer Daniel Heidemann. Die Konsequenz: „Chancen waren für uns sehr rar.“ In der Hinsicht hatten die Adler ein deutliches Plus. In der zwölften Minute reagierte Thomas Philp nach einem abgeblockten Freistoß am schnellsten – 1:0. Nach einer Flanke des blendend aufgelegten Philp erhöhte Pavlos Karamanos per Direktabnahme auf 2:0 (28.). Den Pausen- und gleichzeitig Endstand markierte Spielertrainer Tasso Lasidis durch einen an Karamanos verursachten Elfmeter (41.). Dass es bei dem 3:0 blieb, hatte mehrere Gründe. „Wir haben in der zweiten Halbzeit in den Verwaltungsmodus geschaltet“, räumte Lasidis ein. So kamen die Gäste nun auch zu Torgelegenheiten, die jedoch allesamt von ASC-Torhüter Daniel Gotthalmseder zunichte gemacht wurden. Die dickste Chance zur Resultatsverbesserung vergab Simon Essendorfer, der in der 81. Minute mit einem Elfmeter an Gotthalmseder scheiterte. „Die zweite Halbzeit geht vom Ergebnis her in Ordnung, damit bin ich zufrieden“, bilanzierte Heidemann nach einem von vielen Nickligkeiten geprägten zweiten Durchgang. Im Endergebnis gab es auch aus Sicht der Gäste nichts am verdienten ASC-Sieg zu deuteln. „Wir sind defensiv gut gestanden, haben wenig zugelassen und zum dritten Mal in Folge zu Null gespielt“, freute sich Lasidis.  rst

SG Ascholding/Thanning - SV Eurasburg-Beuerberg 5:2 (1:1) – Trotz zweimaliger Führung kassierte Spitzenreiter Eurasburg bei der SG eine deftige Niederlage und muss den ASC Geretsried in der Tabelle vorbeiziehen lassen. „Wir haben heute keinen Zugriff aufs Spiel bekommen“, suchte SVEB-Trainer Felix Jung nach Erklärungen und musste eingestehen: „Ascholding war besser, präsenter im Spiel, einfach galliger.“ In der ersten halben Stunde taten sich die Gastgeber auf dem Platz in Thanning allerdings etwas schwer und liefen nach gut 20 Minuten einem Rückstand hinterher, nachdem Luca Klein für die Gäste getroffen hatte. Per Elfmeter stellte Marinus Poschenrieder noch vor der Pause (41.) den Ausgleich her. Sechs Minuten nach Wiederbeginn ging der SV durch Michael Kerschbaumer erneut in Führung. Diesmal zeigten die Gastgeber (angestachelt von einem vermeintlichen Foul an ihrem Torhüter beim 2:1 für Eurasburg) sehr zeitnah eine Reaktion. Tomas Paciaroni scheiterte zwar noch am starken Eurasburger Schlussmann Stefan Klostermair, doch Sebastian Feichtmair erzielte per Kopf nach einem Eckball (54.) den 2:2-Ausgleich. Poschenrieder (75.) mit einem direkt verwandelten Freistoß, erneut Feichtmair (80.) sowie Paciaroni (82.) machten in der Schlussphase den zweiten Saisonsieg perfekt. „Der Sieg ist vollkommen verdient, auch in der Höhe“, stellte SG-Coach Guido Herberth zufrieden fest. „Die zweite Halbzeit war von uns überragend. Da ist Eurasburg nicht mehr viel eingefallen.“  rst

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