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In der Startelf: Jannik Dreyer darf gegen Ohlstadt vom Anpfiff an spielen.  
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In der Startelf: Jannik Dreyer darf gegen Ohlstadt vom Anpfiff an spielen.  

„Vieles ist Einstellungssache“

Deprimierende Heimbilanz aufpolieren - DJK Waldram gegen SV Ohlstadt

  • vonRudi Stallein
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Der Aufschwung ist ausgeblieben. Nach den zwei Siegen bei den SF Egling-Straßlach und beim SV Miesbach hatte man bei der DJK Waldram auf eine Trendwende gehofft, aber die Erwartungen wurden nicht erfüllt.

Statt den Fahrstuhl nach oben zu nehmen, steckt die Elf von Spielertrainer Johann Latanskij eine Niederlage (0:2 gegen Uffing) und ein Remis (1:1 in Holzkirchen) später weiter im Tabellenkeller fest.

Über die Gründe herrscht Rätselraten, wenngleich manche Ursache offensichtlich ist. „Vieles ist Einstellungssache“, moniert der Coach mangelnde Laufbereitschaft, wenn es um Punkte geht. „Es ist nicht so, dass sie nicht wollen. Im Training sieht das positiv und selbstbewusst aus. Aber wir bringen es nicht auf den Platz“, bedauert Latanskij. Und dann komme noch das Pech hinzu, das einer Mannschaft häufig anhaftet, wenn sie am Tabellenende steht. „In Holzkirchen machen wir einen Fehler, und der wird sofort bestraft“, erinnert er an das vergangene Wochenende, als nur sechs Minuten zum Sieg fehlten.

Eklatante Heimschwäche

Ein weiterer Grund für die derzeitige Misere ist die eklatante Heimschwäche. Null Punkte, 3:14 Tore lautet die deprimierende Bilanz aus den bisherigen fünf Partien vor eigenem Publikum. Da liefert die Tatsache, dass der Samstagsgegner SV Ohlstadt mit der zweitschwächsten Auswärtsbilanz anreist, nur einen schwachen Hoffnungsschimmer. Immerhin sammelte die Elf von Trainer Jan Tischer fünf ihrer 17 Punkte auf fremden Plätzen. „Das ist eine physisch starke Mannschaft. Die spielen nicht den schönsten Fußball. Aber was sie können, ist Laufen“, schwant Latanskij nichts Gutes, denn: „Was wir zu oft nicht gemacht haben, ist Laufen.“ Ergo sei es an der Zeit, daran grundlegend etwas zu ändern. Soll heißen: Den inneren Schweinehund zähmen und Laufbereitschaft zeigen. Denn in den verbleibenden zwei Spielen gegen Ohlstadt und nächste Woche gegen Real Kreuth soll das Punktekonto um mindestens vier Zähler anwachsen. „Ich will bis zum Winter über den Strich kommen, damit wir Weihnachten mit einem guten Gefühl auf die Tabelle schauen können“, sagt Latanskij. „Das muss nicht mit schönem Fußball passieren. Die Art und Weise interessiert keinen.“  

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