Die Jungs vom DJK Waldram möchten nach der Auftaktniederlage gegen Miesbach die Revanche.
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Die Jungs vom DJK Waldram möchten nach der Auftaktniederlage gegen Miesbach die Revanche.

KREISLIGA

DJK Waldram: Es gibt keine Ausreden mehr Herberth: „Wir müssen nach unten schauen“

  • VonRudi Stallein
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DJK Waldram empfängt am Wochenende Miesbach. Gegen die Gäste kassierte DJK die bis dato höchste Saisonniederlage.

Waldram – Sie waren mit viel Euphorie in die Saison gestartet, doch die Zwischenbilanz der Waldramer Fußballer weist ein riesiges Defizit zwischen Anspruch und Wirklichkeit aus. Vier Siege aus zwölf Spielen bedeuten Abstiegskrampf statt Aufstiegsträume. „Ja, wir müssen nach unten schauen“, bestätigt Trainer Guido Herberth.

„Es hat uns keine Mannschaft hergespielt“, lautete in den vergangenen Wochen stets das Credo, wie ein Versprechen auf bessere Zeiten. Da macht das 0:4 gegen den SV Miesbach zum Auftakt – es war im ersten Spiel gleich die höchste Saisonniederlage – keine Ausnahme. Viele knappe Ergebnisse soufflierten, dass man tatsächlich womöglich einfach zu oft glücklos agierte. Aber der DJK-Coach räumt ein: „Wir haben nicht einen wirklich überzeugenden Auftritt abgeliefert.“ Damit soll nun Schluss sein. „Es gibt keine Ausreden mehr“, erklärt Herberth vor dem Gastspiel beim Tabellenfünften. Dabei zieht der Übungsleiter auch in Betracht, dass im Spielaufbau zu brachialen Mitteln gegriffen werden müsse. „Wenn es nicht anders geht, muss man eventuell mit mehr Risiko spielen oder mal einen dreckigen Ball nach vorne bringen“, so der Coach. „Wenn wir es spielerisch nicht auf den Platz bringen, dann muss ich Kampf und Willen zeigen.“

An Motivation sollte es nicht fehlen, gilt es doch in den nächsten drei Spielen einiges gutzumachen. Denn auch die Partien in Lenggries und gegen Deisenhofen II gingen zu Saisonbeginn verloren. „Wir haben was gut zu machen“, betont Herberth. „Wir brauchen mehr Willen, mehr Quälen, jeder muss an seine Grenzen gehen. Dann bin ich überzeugt, dass wir die Punkte holen.“  (rst)

DJK Waldram

Schubert, Hagenbucher - Bahnmüller (?), Dreyer, Dosch, Ettenhuber, Faganello, Gruber, Hauptmann, Haefner, Herberth, B. Kresta, S. Kresta, Müller, Schlott, Schmid, Thalbauer.

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