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TuS-Geretsried-Trainer Martin Grelics: „Wir werden nicht den feinsten Fußball sehen“

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Von: Rudi Stallein

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Bereits bei der 1:3-Heimniederlage gegen den SV Mering stand Fabio Pech (re.) in der Startformation des TuS Geretsried, der sich im morgigen Rückspiel revanchieren will.
Bereits bei der 1:3-Heimniederlage gegen den SV Mering stand Fabio Pech (re.) in der Startformation des TuS Geretsried, der sich im morgigen Rückspiel revanchieren will. © rst

Mit Wunden lecken haben sie sich nicht lange aufgehalten nach dem aus Geretsrieder Sicht enttäuschenden 0:0 im Nachholspiel gegen den SV Bad Heilbrunn.

Geretsried – „Klar waren am Montag einige geknickt und hatten noch das letzte Spiel im Kopf“, berichtet Martin Grelics. „Aber wir haben den Schalter schnell umlegen können.“ Zwar habe jeder das Derby gerne gewonnen.

„Es herrscht aber keine Untergangsstimmung, weil es nicht geklappt hat“, versichert der TuS-Coach. Er habe die Hoffnung, dass seine Truppe nun am Sonntag beim SV Mering (14 Uhr) „noch einen Tick heißer“ ist, um endlich den ersten Dreier seit sechs Spielen einzufahren.

TuS Geretsried: Vorsicht vor Mering-Stürmer Jeton Abazi

Die Gefahr, dabei zu verkrampfen, sieht der Trainer durch natürliche Gegebenheiten eingebremst. Statt auf Kunstrasen wird in Mering wohl auf echtem Grün gekickt. Deshalb übten die Geretsrieder diese Woche auf dem Trainingsplatz an der Böhmwiese. Außerdem gelte es, sich auf eine vermutlich härtere Gangart einzustellen. „Wir werden nicht den feinsten Fußball sehen. Ich vermute, dass es ein sehr kampfbetontes Spiel werden wird“, so Grelics. „Das müssen wir annehmen.“ Und dann bleibe kaum Gelegenheit, sich zu viel Gedanken zu machen, infolgedessen man verkrampfen könnte. „Bei aller Ernsthaftigkeit ist es wichtig, sich eine gewisse Lockerheit zu bewahren“, so der Geretsrieder Übungsleiter.

Um die war es im Hinspiel schnell geschehen. Ein individueller Fehler in Form einer Schere, die einen Meringer Angreifer von den Beinen holte, bescherte per Elfmeter einen frühen 0:1-Rückstand. „Das war ein brutal heißer Tag – deshalb war es danach schwer, zurückzukommen“, erinnert sich Grelics. Am Ende stand eine 1:3-Niederlage. Interessant am Rande: Aus der damaligen TuS-Besetzung stehen beim Rückspiel nur noch sechs Akteure im Kader.

Optimismus schöpfen die abstiegsbedrohten Geretsrieder aus dem 1:0-Sieg beim SV Mering in der Vorsaison. „Sie spielen einen sehr guten Fußball und haben in Jeton Abazi einen sehr abschlussstarken Stürmer“, sagt der TuS-Coach und mahnt: „Man darf sie nicht in Spielfluss kommen lassen, sonst wird es gefährlich.“ Am vorigen Wochenende unterlag der Tabellensechste trotz zweier Abazi-Tore beim SC Olching mit 2:4, fing sich dabei drei Gegentore durch Standards ein. „Vielleicht können wir das ein bisschen ausnutzen“, spekuliert Grelics auf eine mögliche Verunsicherung der bayerischen Schwaben. Die gehen auf Rang sechs liegend zwar vermeintlich als Favorit ins Spiel, ist mit lediglich sechs Punkten Abstand zum Relegationsplatz jedoch ebenfalls noch lange nicht aus dem Schneider.  (Rudi Stallein)

TuS Geretsried

Voß, Untch - Buchner, N. und T. Karpouzidis, L. Kellner, Renger, Joh. und Jon. Bahnmüller, S. Rauscheder, Ivkovic, Pech, Rosina, Kirschner, Lajqi, Basaran.

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