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Liga kompakt: Münsing zuhause gegen Penzberg - Höhenrain will drei Punkte

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Von: Oliver Rabuser

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Einen positiven Abschluss peilen die Höhenrainer um Torhüter Leo Borowski (re.) im Landkreis-Duell gegen Benediktbeuern an.
Einen positiven Abschluss peilen die Höhenrainer um Torhüter Leo Borowski (re.) im Landkreis-Duell gegen Benediktbeuern an. © rabuser

Der SV Münsing will gegen Penzberg nochmal alles raushausen. Die Hösl-Elf will mit einem „guten Abschluss“ in die Winterpause.

Wenn es noch einen Beweis gebraucht hat, dass es Zeit wird für die Winterpause, dann war dies der Auftritt der Münsinger Fußballer beim 1:1 in Oberau am vergangenen Wochenende. „Nach fünf langen Monaten, quasi aus dem Kaltstart heraus, merkt man, dass sie auf dem Zahnfleisch gehen“, stellt Trainer Ralf Zahn fest.

„Aber einmal müssen sie sich noch aufraffen, sich durchquälen“, fordert er vor dem letzten Spiel des Jahres gegen den ESV Penzberg. Gequält hat sich der SVM auch beim 1:0-Sieg im Hinspiel. Schon deshalb werde man den Gegner nicht unterschätzen, versichert der Coach. „Aber das ist machbar.“ Als Sieger, so seine Vermutung, werde am Sonntag die Mannschaft vom Platz gehen, die sich mehr quälen könne. „Aber da habe ich Hoffnung, denn Moral haben sie immer gezeigt“, ist Zahn von seiner Truppe überzeugt. „Drei Punkte wären ein idealer Abschluss einer tollen Runde.“  (rst)

Während der FSV Höhenrain mit einem „positiven Abschluss“, so Coach Peter Hösl, in die Winterpause will, wäre der TSV Benediktbeuern, „schon mit einem Punkt hoch zufrieden“, wie es deren Trainer Willi Link ausdrückt. Personell drückt beide Kontrahenten der Schuh. „Wir kommen ziemlich auf dem Zahnfleisch daher“, sagt Hösl, und so sehnen beide Trainer die Pause herbei. Der FSV-Trainer ist überzeugt, dass alle Mann, die fit und einsatzbereit sind, „noch einmal alles heraushauen werden“. So bezeichnet er „nicht verlieren“ als abgestecktes Ziel, wobei das Wunschergebnis „natürlich ein Dreier ist, dann hätten wir eine hervorragende Vorrunde hingelegt.“ Kurzfristig muss Link jetzt auch noch auf seinen Goalgetter Benedikt Veicht (Muskelverletzung), auf Kapitän Florian Ketterl und auf Stammverteidiger Florian Kiefersauer (beide erkrankt) verzichten. „Da wird es bei uns mit Alternativen ziemlich eng.“ Deshalb hat er mit Albert Schandl und Florian Deiser zwei altgediente Recken zur Aushilfe reaktiviert. „Wenn wir in dieser Besetzung punkten, egal ob ein- oder dreifach, wäre das sehr zufriedenstellend.“ Wenn man das Hinspielresultat in Benediktbeuern das 1:1-Remis endete, zugrunde legt, würden zumindest die Minimalwünsche beider Trainer in Erfüllung gehen.  (esc)

„Ein Punkt ist Pflicht, aber ein Sieg würde über den Winter ein besseres Gefühl geben“, skizziert Maxi Wagner die Gemengenlage vor dem letzten Match des Jahres der FCKS-Kicker bei der Reserve des SV Raisting. Lediglich zwei Zähler liegen zwischen den Schlehdorfern und dem Unterbau des Bezirksligisten. Im Hinspiel (4:0) habe man die Raistinger „relativ gut erwischt“, sagt Wagner. Soll heißen: Keine Verstärkung aus der zeitgleich aktiven Ersten. So leicht wird’s diesmal nicht, glaubt der Coach. „Dennoch erhoffen wir uns eine realistische Chance.“ Dominik Simmeth wird wohl passen müssen; auch bei Markus Kröner und Michael Schratt wird es heuer nichts mehr. Dafür ist Vitus Huber wieder einsatzfähig, zudem gibt’s Verstärkung aus der A-Jugend. Wobei dieser Punkt bei Wagner Ansätze von Unwohlsein hervorruft. Hintergrund: Die U19 bestreitet am Samstag ihr letztes Saisonspiel, Aufstiegsoption zur Kreisliga inbegriffen. „Nicht ganz optimal“, meint der Coach. Noch einmal ließ der 35-Jährige emsig am Torabschluss üben. In der Hoffnung, nicht immer „acht, sondern vielleicht mal nur fünf Chancen“ für einen Treffer zählen zu müssen. Auch die aufgetretene Passivität nach dem ersten Torerfolg ist ein Thema. Aber dazu hat Wagner eine klare Meinung: „Wir waren diese Situation nicht mehr gewohnt.“  (or)

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