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Absolviert das Wintersemester im Ausland: Student Marco Gröschel (re.) steht dem BCF Wolfratshausen, der am Sonntag bei Cosmos Aystetten zu Gast ist, vorerst nicht mehr zur Verfügung.

Zwei Drittel lang konzentrieren

Live-Ticker: BCF vor Spiel in Aystetten „unheimlich motiviert“

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Hält die Abwärtsspirale an oder gelingt dem BCF Wolfratshausen nach drei sieglosen Partien abermals die Trendwende?

Wolfratshausen– „Wir hatten eine ähnliche Situation zu Saisonbeginn“, sagt Philipp Bönig. Jetzt sei es erneut an der Zeit, „dass wir endlich wieder ein Spiel für uns entscheiden“, betont der Cheftrainer vor der Exkursion am Sonntag zum SV Cosmos Aystetten, die der BCF mit einem frisch verpflichteten Angreifer angehen wird: Josef Zander heißt der Neuzugang, der in vorderster Front für Vielfalt und Konkurrenzkampf sorgen soll. Der 22-Jährige kickte zuletzt beim Bezirksligisten VfB Forstinning: „Er weiß, wo die Bude steht“, fasst Bönig die Eindrücke mehrerer Probetrainings zusammen. Zander sei ihm „empfohlen“ worden und eine brauchbare Alternative für den schwächelnden Sturm des Bayernliga-Absteigers.

Aystetten liegt nicht nur geografisch in Schlagdistanz zur Fuggerstadt Augsburg, sondern auch tabellarisch zu den etwas ungünstiger platzierten Farchetern. Gleichwohl sind die Schwaben erst zweimal unterlegen. „Stabil in ihren Leistungen“, urteilt Bönig über eine „sehr robuste, zweikampfstarke“ Cosmos-Elf. Seine Mannschaft hingegen sei nach den jüngsten Resultaten zuerst „sehr geknickt“, dann aber „unheimlich motiviert“ im Training gewesen. Aussetzer wie zuletzt kratzen am Ego. Bönig räumt ein, dass seine Mannen die Umsetzung aller relevanten Vorgaben „nicht über 90 Minuten“ hinbekämen. Meist fiel einer von zwei Spielabschnitten in die Kategorie „katastrophal“. Dahingehend erwartet der Trainer eine erhebliche Steigerung: „Wir brauchen wenigstens zwei Drittel, dann gewinnen wir unsere Spiele auch.“ Die vielen Niederlagen mit knappem Ausgang stützen diese These. Einerseits sieht Bönig „viele Kleinigkeiten“ als spielentscheidend an. Nicht außer Acht lässt er aber auch die Vielzahl an frappierenden Schnitzern seines Teams. Eigene Fehler führten mit „großer Häufigkeit“ zu Gegentreffern, wohingegen man selbst deutlich weniger von den Aussetzern der Gegner profitiert habe.

Leichte Entspannung gibt es im personellen Bereich. Musti Kantar ist aus dem Urlaub zurück, und auch Basti Schnabel kann wieder mitwirken. Ins Kontor schlägt gleichwohl der Ausfall von Marco Gröschel. Der Mittelfeldspieler steht dem Ballclub wegen eines Auslandsemesters bis zur Winterpause nicht mehr zur Verfügung. Für die Sonntagspartie müssen zudem Enzo Potenza, Salif Boubacar und der gesperrte Yasin Keskin passen. Fraglich ist der Einsatz von Innenverteidiger Aleks Spehar.

BCF Wolfratshausen

Radic – Reitl, Hummel, Kantar, Onyemaeke, Kurija, Shalaj, Kaygisiz, Lehr, Schnabel, Tokdemir – Klinkmüller, Gobitaka, Askovic-Mittermeier, Bonic, Cakir, Zander.

Schiedsrichter:Michael Krug (SV Versbach).

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