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Eilig hat es nicht nur Luca Faganello (re.), der zuletzt gegen Vilzing beide Tore für den BCF erzielte. Die Farcheter, die heute gegen Unterföhring antreten, wollen noch vor der Winterpause für eine positive Heimbilanz sorgen.

Der Wille zur Null muss da sein

BCF muss alte Muster ablegen

BCF Wolfratshausen - Das erste Spiel der Bayernliga-Rückrunde ist irgendwie auch ein Neuanfang für die Fußballer des BCF Wolfratshausen. Um den einzuläuten, müssen sie im heutigen Heimspiel gegen den FC Unterföhring (14 Uhr) viele alte Muster in der Kabine lassen.

Alles lässt sich freilich ohne Unterbrechung nicht ausblenden. Einmal noch blickt Reiner Leitl auf die maue Heimbilanz seiner Elf zurück. Ungern, aber der Farcheter Cheftrainer möchte das Dilemma noch einmal veranschaulichen: „Zwei von neun Versuchen siegreich beendet, sechsmal die Punkte geteilt.“ Und dennoch haben die Loisachstädter vor eigenem Publikum zwölf der bislang nur 22 Zähler eingefahren. Also 60 Prozent. Damit kann man nicht zufrieden sein. „Wir haben schon sehr viel liegen lassen“, schließt der 55-Jährige seine Retrospektive mit grimmigem Blick. Die Quote muss dringend verbessert werden – am besten noch in diesem Jahr. Doch bei keinem der Konkurrenten, mit denen sich der Ballclub vor der Winterpause noch messen muss, könne man sagen, „da gewinnen wir sicher“.

 

Damit weist der BCF allerdings kein Alleinstellungsmerkmal auf. Kein Bayernliga-Klub sei so beständig, dass er sich auf seinen Punkten ausruhen könne, meint Leitl. Frag’ nach beim FC Unterföhring. Nach einem furiosen Start stand die Equipe von Andreas Pummer zwischenzeitlich an der Spitze des Tableaus. Zuletzt aber setzte es drei Niederlagen in Folge, wodurch der Abstand zu den Farchetern geschwind auf sechs Zähler zusammen geschrumpft ist. In der nördlichen Vorstadt Münchens gehe es eben „auch nicht so einfach“, hält Leitl fest.

 

Er selbst wäre wohl schon mit einer kleinen Serie seiner Elf zufriedenzustellen. „Zwei oder drei Spiele zu einem positiven Ergebnis bringen“, das müsste doch wirklich machbar sein. Dazu bedarf es laut Leitl aber einer Mannschaft, die „auch mal zu Null spielen“ möchte. Auch das gelang bis dato erst in zwei Begegnungen. Die besten Möglichkeiten ergäben sich, wenn man „aggressiv und leidenschaftlich“ spiele. Zudem sei der eigene Rückwärtsgang „sehr schlafmützig“. So komme man gar nicht erst in die wichtigen Zweikämpfe mit dem Gegner.

 

Und damit es im zweiten 17er-Block an Punktspielen tatsächlich besser läuft, hat der Trainer eine veränderte Startelf ausbaldowert. Genaueres wollte der 55-Jährige am Freitag dazu noch nicht sagen. Auch nicht, ob Luca Faganello – Doppeltorschütze der Vorwoche – wieder von Beginn an auf dem Platz stehen wird. Lediglich Michael Marinkovic, dessen Sperre nach seinem Platzverweis abgelaufen ist, verspricht Leitl einen Einsatz von Beginn an.

 

BCF Wolfratshausen

 

Aufstellung: Pradl – Duswald, Misirlioglu, Höferth, Penic – Schuhmann, Edlböck, Pummer, Rauch – Faganello, Marinkovic.

 

Ersatz: Kluge, Potenza, Scheck, Rödl, Lehr, Ratte.

Quelle: fussball-vorort.de

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