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Einen Schritt voraus sein wollen Johann Latanski (re.) und sein TuS Geretsried auch gegen den SV Cosmos Aystetten. Die Partie soll im dritten Anlauf heute Abend stattfinden. 

TuS Geretsried empfängt den SV Cosmos Aystetten 

Live-Ticker: Heimspiel nach 53 Tagen Zwangspause für Geretsried

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Nachdem diese Partie wegen der Sanierung der Tartanbahn zweimal verschoben werden musste, kommt es heute wohl endgültig zum Aufeinandertreffen zwischen Geretsried und Cosmos Aystetten.

Geretsried – Das Match beginnt um 18 Uhr und kann vermutlich im Isaraustadion ausgetragen werden, weil TuS-Abteilungsleiter Ibro Filan bezüglich der lange andauernden Renovierungsarbeiten und der damit verbundenen Sperre der Spielstätte bei der Stadt intervenierte.

Mit dem Klub aus dem schwäbischen Landkreis Augsburg, der im vergangenen Jahr aufstieg und auf Anhieb Platz acht belegte, kommt es zum erstmaligen Vergleich. „Das ist eine eingespielte Mannschaft mit sehr viel Qualität in den Reihen und vertrauten Laufwegen, die nicht zu unterschätzen ist“, hat TuS-Trainer Florian Beham beim Videostudium beobachtet. „Das Team steht stabil, gilt als organisiert und spielt strukturiert nach hinten.“ Zudem ist der direkte Tabellennachbar des TuS als einziger Verein der Liga auswärts noch ungeschlagen. Neben Siegen in Kempten (1:0) und Ichenhausen (2:0) gab es für die Mannschaft von Marco Löring, Ex-Profi beim FC Augsburg (2. Bundesliga) und 1. FC Union Berlin (Regionalliga Nord), zwei 2:2-Unentschieden (Neuburg, Garmisch-Partenkirchen) sowie ein 0:0 beim SV Mering.

Zwar fehlen Aystetten einige Spieler verletzungsbedingt, und der letztjährige kroatische Top-Torjäger Robert Markovic-Mandic ist nach seinem Platzverweis beim 0:1 gegen den BCF Wolfratshausen gesperrt. Doch mit dem 37-jährigen Gheorge Gosa haben die Cosmonauten einen Torhüter im Aufgebot, der für seinen rumänischen Heimatverein CFR Cluj bereits in der Champions-League unter anderem gegen FC Chelsea, AS Rom und Girondins Bordeaux spielte. Vorne setzen wie im Vorjahr Maximilian Drechsler und Thomas Hanselka die Akzente. „Wir werden das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Trotzdem bin ich guter Dinge, dass wir einen Dreier einfahren“, erklärt Geretsrieds Co-Trainer Manuel Kluge.

Dass nach 53 Tagen Zwangspause wieder im Stadion gespielt werden kann, hofft Christoph Herberth. „Wenn wir den Schwung aus der zweiten Halbzeit aus dem Match gegen Neuburg mitnehmen, in der Defensive gut stehen und im Angriff konzentriert arbeiten, sollte nichts schief gehen. Ich habe ein ganz gutes Gefühl“, sagt der TuS-Spielführer. Fehlen wird Verteidiger Lucas Häusler, der sich im Heimspiel bereits in der zweiten Minute eine Zerrung im Oberschenkel zuzog. Wieder aus dem Urlaub zurück ist Johannes Bahnmüller, der zunächst Berücksichtigung in der zweiten Mannschaft findet.

TuS Geretsried:

Fritz – Rosina, Ch. Herberth, Rauch, Buchmair, Kikuchi, L. Kellner, Latanskij, Ivkovic, Schrills, Baumgartner, N. Karpouzidis, T. Karpouzidis, Doqaj, Fister, S. Untch

Schiedsrichter: Benedikt Öllinger (SV Riedlhütte).

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