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Prominenter Neuzugang für SV Ascholding: Marinus Poschenrieder kommt vom FC Deisenhofen

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Von: Rudi Stallein

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Euphorie beim SV Ascholding: Marinus Poschenrieder kehrt zu seinem Heimatverein zurück.
Euphorie beim SV Ascholding: Marinus Poschenrieder kehrt zu seinem Heimatverein zurück. © RST

Der SV Ascholding-Thanning freut sich über einen Transfercoup. Marinus Poschnrieder kehrt vom FC Deisenhofen zurück zum Kreisklassisten.

Ascholding – Dass ein Fußballer im besten Alter freiwillig vier Spielklassen „absteigt“, erlebt man nicht alle Tage. Beim SV Ascholding-Thanning freuen sie sich deshalb mächtig, dass ihnen so ein Coup gelungen ist. Marinus Poschenrieder, 27 Jahre jung und bis Ende der vorigen Saison beim FC Deisenhofen aktiv, kehrt zur neuen Saison zu seinem Heimatverein zurück – und damit von der Bayernliga in die Kreisklasse.

Berufsbedingt habe er nur jede zweite Woche trainieren können. „Deshalb habe ich nicht mehr so viel Spielzeit bekommen, wie ich gerne gehabt hätte“, sagt der Industriemechaniker, der im Schichtdienst arbeitet. Dies sei der wichtigste Grund für den Vereinswechsel. Außerdem reize es ihn, „mit meinem Bruder Peter und den Spezln aus früheren Zeiten zusammenzuspielen“. Die vergleichsweise weite Fahrtstrecke von seinem Wohnort Bad Tölz nach Deisenhofen habe die Entscheidung ebenfalls beeinflusst.

„Ich habe schon früher gesagt, nach Deisenhofen, wo ich ein supergeile Zeit hatte, kommt nur noch Ascholding.“

Marinus Poschenrieder.

Eine Rückkehr „für zwei, drei Jahre“ zum TuS Geretsried, wo er schon in der U19 und anschließend bis Sommer 2018 in der Landesliga-Mannschaft gespielt hatte, sei keine Option gewesen. „Ich habe schon früher gesagt, nach Deisenhofen, wo ich ein supergeile Zeit hatte, kommt nur noch Ascholding“, betont Poschenrieder.

Hansi Makrutzki, Fußball-Abteilungsleiter des SV Ascholding, zeigt sich „happy, dass der Marinus in der Kreisklasse angreift“. Wofür er auch einen Dank an den abgebenden Verein loswerden möchte, „dass sie ihm keine Steine in den Weg gelegt haben“. Bei seinem neuen Klub, der als Aufsteiger seine erste Saison gerade so „über dem Strich“ beendet hatte, sei die Euphorie über den Wechsel groß, sagt Makrutzki. „Wir wollen in der Liga den nächsten Schritt machen und erwarten uns schon viel von ihm, auch Führungsstärke zum Beispiel.“

SV Ascholding: Marinus Poschenrieder bewirbt sich um Platz neben seinem Bruder

Die hat auch Poschenrieder selbst. Er hoffe „natürlich auf einen Stammplatz“, sagt lachend, allerdings sei das in den bisherigen Gesprächen nicht angesprochen worden. Auf dem Platz fühle er sich „zentral am wohlsten“, schreibt der 27-Jährige in die Bewerbung an seinen neuen Trainer Guido Herberth, „auf der Sechser-Position, oder in der Innenverteidigung neben meinem Bruder.“ (rst)

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