Ist Meghans Baby schon da? Krankenwagen steht vor Harrys und Meghans Anwesen

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Torschütze und Rotsünder im Duell: Elvis Prekadinaj (li.) schoss Olympic Geretsried kurz vor der Pause in Führung, der Sachsenkamer Thomas Sonner (re.) sah bald nach Wiederbeginn die rote Karte.

Kreisklasse 2 kompakt

Olympic nutzt FFG-Patzer - Derby in Egling ohne Sieger

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  • Redaktion Bad Tölz
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Olympic Geretsried feiert einen glücklichen Sieg in Sachsenkam und springt an die Spitze. Egling muss sich im Derby gegen Gaißach mit einem Punkt begnügen. Die FFG verlieren verdient in Weyarn. 

TuS Geretsried II - TSV Irschenberg 4:0 (1:0) – Mit einem Treffer der Marke „Tor des Monats“ leitete Christian Sacher den Sieg der TuS-Reserve gegen den Tabellenletzten ein: An der Strafraumlinie, seitlich zum Tor stehend, trat der Schütze den Ball nach einer zu kurz abgewehrten Ecke per Seitfallzieher volley diagonal in den entfernteren Torwinkel (14.) – 1:0. Das war der Höhepunkt einer von den Gastgebern dominierten ersten Halbzeit. „Wir waren zwar überlegen, aber wenig zwingend im Torabschluss“, räumte Interimstrainer Cem Acikbas nach Spielschluss ein. Das änderte sich mit Beginn der zweiten Halbzeit: Aus 18 Metern drosch Patriot Lajqi, einer der fünf erfahreneren Spieler in dem mit sieben A-Junioren bestückten TuS-Ensemble, zum 2:0 (48.) ins Netz. Als Emrah Celebic den Ball nach einem Alleingang cool ins lange Eck schlenzte (54.), war die Partie entschieden. Ahmad Abu Swid erhöhte kurz nach seiner Einwechslung noch auf 4:0 (69.). „Das war eine schwierige Ausgangssituation nach dem letzten Spiel und den Ereignissen unter der Woche. Aber die Jungs haben ihre Sache super gemacht“, freute sich Cem Acikbas über einen gelungenen Einstand.  rst

BCF Wolfratshausen II - SC Wörnsmühl 2:3 (0:0) – Mächtig bedient suchte Lulzim Kuqi nach Spielschluss schnell das Weite. „Langsam langweilt es mich, jede Woche erzählen zu müssen, was wir uns vorgenommen, aber nicht gemacht haben“, sagte der hörbar angefressene BCF-II-Coach nach der „absolut verdienten Niederlage“ der Farcheter Reserve. Eine Halbzeit lang zeigte sein Team ansehnlichen Fußball, ohne jedoch dort, wo es nötige wäre, gefährlich zu werden – im gegnerischen Strafraum. Besser machten es die Gäste, die zwei schnelle Konter mit zwei Treffern von Johannes Zehetmeier (59., 69.) zur 2:0-Führung nutzten. Den Anschlusstreffer durch Julius Kratzmaier (77.) beantwortete Wörnsmühl fünf Minuten später mit dem 3:1 durch Matthias Fichtner. Der neuerliche Anschlusstreffer, abermals von Kratzmaier, fiel erst in der Nachspielzeit. „Wörnsmühl wollte den Sieg heute mehr als wir“, so die ernüchternde Erkenntnis von BCF-Coach Kuqi.  rst

SV Sachsenkam - Olympic Geretsried 1:2 (0:1) – Eine bittere Niederlage für die Gastgeber – drei glückliche Punkte für den neuen Spitzenreiter der Kreisklasse 2: Olympic Geretsried gelang der Siegtreffer durch André Maier (90.+2) – aus stark abseitsverdächtiger Position – erst in der Nachspielzeit. Begonnen hatten die Gäste stark, zeigten flottes Kombinationsspiel, tauchten mehrmals gefährlich vor dem Sachsenkamer Kasten auf. Allerdings versteckten sich auch die Hausherren nicht, kamen durch Bernhard Reiter zu einer guten Möglichkeit, dann donnerte Korbinian Haberl mit einem sehenswerten Seitfallzieher knapp über die Querlatte. Die Partie wurde ausgeglichener. Die SVS-Defensivabteilung hatte das brandgefährliche Olympic-Angriffsduo Elvis Prekadinaj und André Maier gut im Griff. Doch dann passierte es kurz vor dem Pausenpfiff doch. Es war ein Moment der Unachtsamkeit in der SVS-Hintermannschaft: Prekadinaj (45.+3) konnte vor der Strafraumgrenze völlig alleine gelassen angespielt werden, hatte genug Zeit das Spielgerät anzunehmen und dann gezielt im langen Eck zu platzieren. Sachsenkam kam aber voller Tatendrang aus der Kabine zurück. Haberl ließ sich an der Auslinie nicht vom Ball trennen, flankte hoch in den Strafraum, Markus Haberl (49.) nahm die Kugel aus der Luft, traf über den Innenpfosten zum 1:1-Ausgleich. Dann zeigte Schiedsrichter Maximilian Hafeneder wegen angeblicher Beleidigung eines Gegenspielers die rote Karte (56.). Mehr als 30 Minuten mussten die Gastgeber in Unterzahl auskommen, waren fortan jedoch das Team mit mehr Spielanteilen. Der Führungstreffer wollte aber nicht gelingen. Blitzschnell startete Olympic vielmehr einen Gegenzug. Maier tauchte alleine vor Max Böckler auf und ließ dem SVS-Keeper keine Chance. Sachsenkams Trainer Sigi Saller: „Wir waren im zweiten Abschnitt das bessere Team, und jetzt stehen wir wegen eines Abseitstores mit leeren Händen da. Der Schiri war gut, aber den Treffer hätte er nicht geben dürfen.“ dh

SF Egling-Straßlach - SC Gaißach 2:2 (1:1)Vielleicht ist es ein gutes Zeichen, wenn sich beide Trainer einig sind? „Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein“, fand Eglings Coach Herbert Mühr nach dem Remis im Landkreis-Duell. „Das Ergebnis war fair“ analysierte Gaißachs Helmut Schenk. Beide Trainer hatten ein umkämpftes Derby gesehen. „Auch wenn das nicht das Spiel ist, das ich als Trainer gerne sehe, haben wir es geschafft, die Eglinger nieder zu kämpfen“, sagte Schenk. Er hätte gerne einen Sieg gesehen, „aber individuelle Schnitzer haben für zwei Gegentore gesorgt“. Seine „extrem ersatzgeschwächte“ Mannschaft, die im unteren Tabellendrittel platziert ist, habe es geschafft „über einen harten Kampf“ einen Punkt abzuringen. Mühr, dessen Eglinger mit einem Sieg im ausstehenden Nachholspiel immer noch ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden können, sah es ähnlich: „Es war ein harter Kampf um jeden Meter.“ Dass seine Mannschaft zwischenzeitlich mit einem 1:2-Rückstand zu kämpfen hatte, habe daran gelegen, dass seine Mannen die durchaus üppigen Torchancen nicht genutzt haben. „Wir hätten vor dem Halbzeitpfiff nachlegen müssen“, sagte Mühr. Besonders ärgerte er sich über die Standard-Gegentore. So trafen nach dem Eglinger Führungstor durch Tim Sedlaczek (33.) Florian Sedlmaier (41.) und Matthias Beutelrock (62.) für die Gäste. Zehn Minuten vor Schluss wuchtete Callum Hatsell dann das Leder zum 1:1-Ausgleich hinter die Linie.  dst

TSV Weyarn - FF Geretsried 4:1 (1:1) – Für die Fußball-Freunde war es eine gebrauchte Auswärtsfahrt – angesichts des unerwartet deutlichen Ausgangs. „Die Niederlage geht in Ordnung“, sagte Teamsprecher Miklos Tot. „Aber so hoch hätte sie nicht ausfallen müssen.“ Das sah zu Beginn der Partie noch anders aus. „Wir wollten der gegnerischen Abwehr früh Druck machen und sie anlaufen. Das hat auch gut geklappt“, analysierte Tot. So kam es auch, dass der FF-Offensive nach vier Minuten das 1:0 gelang. „Wir haben die Abwehr angerannt, und die spielen einen Katastrophenball“, so der Sprecher zur Führung durch Marcel Ludsteck. Wenige Minuten später sorgte ein Elfmeter, mit dem die Geretsrieder nicht einverstanden waren, für den Ausgleich. Spätestens nach dem Seitenwechsel lief alles gegen die Fußball-Freunde: Verletzungsbedingt musste Torwart Dominik Bamann raus, kurz darauf fiel per Freistoß das 2:1. Mehrere Chancen ließen die Geretsrieder obendrein ungenutzt. Als Matthias Padzierny in der 80. Minute mit Gelb-Rot vom Platz ging, war die Messe gelesen. Weyarn nutzte die zahlenmäßige Überlegenheit für zwei weitere Tore.  dst

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