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Peter Schubnell (weiß) spielt bis zum Punktspielstart Futsal.

BCF Wolfratshausen verliert gegen FC Hellas Monachou 1:2

BCF Wolfratshausen: Peter und Ralf Schubnell spielen lieber Futsal statt Fußball

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Wolfratshausen – Der zweite Test ging daneben: Mit 1:2 unterlag Fußball-Bezirksligist BCF Wolfratshausen dem Münchner Kreisligisten FC Hellas Monachou. Für die Niederlage gab es einige Gründe.

Die waren zum einen personeller Natur, wozu es in Farchet unweigerlich kommt, wenn ein Teil des knapp bemessenen Kaders nicht zur Verfügung steht. Wie etwa die Brüder Peter und Ralf Schubnell, deren Futsal-Karriere sich bis etwa zum Punktspielbeginn erstreckt. „Das ist so abgesprochen“, sagt Coach Mitch Rödl. Gleiches gilt für Basti Schnabel, der ein Praktikum bei einem Sportartikelhersteller in Mittelfranken absolviert. Schnabel hält sich bei einem anderen Klub fit, stünde aber zu den Pflichtpartien zur Verfügung. Aufgefangen wurde der Engpass durch die Debüts von Mahdi Sarafrosy (JFG Wolfratshausen) und Mamziz Koroma (BCF II).

Torjäger Mirza Dzafic trifft nach Eckball von Jona Lehr

Gleichwohl war die Niederlage auch an zwei Unzulänglichkeiten festzumachen. Zunächst sorgte ein Ballverlust in der Nähe des Farcheter Strafraums für den Rückstand. „Schlechtes Stellungsspiel im Zentrum“, stellt Rödl dazu fest. Der zweite Treffer der Gäste resultierte aus einem Fauxpas von Torhüter Armin Herbert. Wie schon in der Vorwoche teilten sich Cedo Radic und sein Ersatzmann die Einsatzzeiten. Doch als mit dem Anspiel der Ball aus großer Distanz im BCF-Kasten einschlug, stand für Rödl fest: „Da war der Armin noch nicht ganz wach.“ Den Wolfratshauser Treffer markierte dann standesgemäß Torjäger Mirza Dzafic nach Eckball von Jona Lehr.

Rödl betonte, dass die Spielweise der Münchner ein Wink für die ersten Punktspiele sei, die mutmaßlich und mehrheitlich „leider auf Kunstrasen“ stattfinden dürften. Hellas operierte aus einer geballten Tiefenstaffelung mit weiten Bällen auf deren „robuste Stürmer“. Die Wolfratshauser hingegen müssen weiter am Plan ihres Trainers arbeiten, destruktive Gegner mit spielerischen Mitteln in Bedrängnis zu bringen. Doch das klappt noch nicht optimal. „Wir hätten schon mehr Lösungen finden können“, räumte Rödl ein. Die nächste Gelegenheit hierfür ergibt sich am kommenden Sonntag, 7. März: Dann ist der BCF um 15 Uhr bei der SpVgg Haidhausen/Bezirksliga Ost zu Gast.  or

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