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SV Eurasburg-Beuerberg und ASC Geretsried: Freundschaften ruhen für zweimal 90 Minuten

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Von: Rudi Stallein

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Noch einmal volle Konzentration wird dem SV Eurasburg um Niklas Nocker (am Ball) und Michael Kerschbaumer (re.) in der Relegation gegen ASC Geretsried abverlangt.
Noch einmal volle Konzentration wird dem SV Eurasburg um Niklas Nocker (am Ball) und Michael Kerschbaumer (re.) in der Relegation gegen ASC Geretsried abverlangt. Foto: R. Stallein © R. Stallein

Das werden zwei heiße Partien, oder wie es Tasso Lasidis ausdrückt: „Geiler geht’s nicht!“

Eurasburg/Geretsried – Die Vorfreude auf diese Spiele sei „mega groß“, betont der Trainer des ASC Geretsried vor dem ersten Relegationsmatch beim SV Eurasburg-Beuerberg (Anstoß 18.30 Uhr). Das Spiel zwischen dem Zwölften der Kreisklasse 2 und dem Tabellenzweiten der A-Klasse 4 gewinnt einen besonderen Reiz durch die freundschaftlichen Bande zwischen einigen Akteuren auf beiden Seiten. „Am Vatertag waren wir noch mit einigen zusammen unterwegs“, sagt Lasidis.

Ein besonders Spiel ist die Partie sicher für Trainer Andreas Mathäus, dem im Frühjahr vom SV der Trainerstuhl vor die Tür gestellt worden war. Seither schnürt er die Fußballschuhe wieder für die Geretsrieder Adler. Auch gegen seinen alten Klub? „Diese Entscheidung wurde mir abgenommen, Mathäus ist krank“, sagt der ASC-Coach, der ein enges Match erwartet. „Es wird sicher kein leichtes Spiel, aber unser Selbstvertrauen ist riesengroß.“

Daran sollte es auch den Gastgebern nicht mangeln. Von acht Partien seit dem Trainerwechsel von Mathäus zu Felix Jung ging nur ein Spiel verloren. Eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein holte sich die junge Mannschaft im letzten Punktspiel, als gegen die SG Hausham in den Schlussminuten ein 0:1 in einen 2:1-Sieg gedreht werden konnte. „Dieses Spiel bringt zusätzliche Motivation. Es bestätigt, dass wir jeden schlagen können“, so SV-Trainer Jung.

„Wir sind jedenfalls in guter Verfassung.“ Wenngleich hinter sechs Spielern noch ein Fragezeichen stehe. „Der Schlussspurt in der Liga hat extrem viel Körner gekostet“, sagt Jung. Für die Relegation sollen noch mal die letzten Kräfte mobilisiert werden. „Wir wollen alle vermeiden, dass in unser sportlichen Vita ein Abstieg steht“, betont der Eurasburger Coach. Die Gäste hingen wollen den dritten Aufstieg in sechs Jahren feiern; zum ersten Mal müssen sie dafür in die Relegation. „So ein Spiel hatte ich noch nicht“, sagt ASC-Trainer Lasidis. „Deshalb freue ich mich riesig darauf.“ (Rudi Stallein)

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