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„Wiesnfrei“ nach zweitem Sieg in Folge: Ascholding/Thanning schlägt FF Geretsried

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Von: Rudi Stallein

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Sicherer Elfmeterschütze: Marinus Poschenrieder (Mi., mit Tiago de Lima Gomes) brachte die Ascholdinger in Führung. Am Ende stand ein 3:0 gegen die FF Geretsried.
Sicherer Elfmeterschütze: Marinus Poschenrieder (Mi., mit Tiago de Lima Gomes) brachte die Ascholdinger in Führung. Am Ende stand ein 3:0 gegen die FF Geretsried. Foto:: hl © : hl

Letztlich eine klare Angelegenheit war das Nachholspiel am Mittwochabend in der Kreisklasse 4 zwischen der SG Ascholding/Thanning und den FF Geretsried.

Thanning/Geretsried – 3:0 hieß es am Ende für die Gastgeber. „Und der Sieg ist absolut verdient, die Fußball-Freunde waren chancenlos“, erklärte SG-Coach Guido Herberth, dem jedoch nicht entgangen war, dass sein Ex-Klub „personell stark dezimiert“ aufgelaufen war.

Wegen zahlreicher kurzfristiger Absagen wegen „Erkältung, Schnupfen und Corona“ musste FF-Trainer Christos Georgiadis seine Startelf im Vergleich zum 5:3-Sieg gegen den TuS Geretsried II gleich auf sechs Positionen neu besetzen. „Dafür haben wir 45 Minuten lang sehr gut dagegengehalten“, stellte Georgiadis fest.

Eine strittige Elfmeterszene (bevor Tomas Paciaroni im Strafraum zu Fall kam, hätte der Unparteiische ebenso Foul gegen den Ascholdinger pfeifen können) bescherte der Spielgemeinschaft zwei Minuten vor der Pause die 1:0-Führung: Marinus Poschenrieder verwandelte den Strafstoß sicher. „Das Nachlegen hat dann länger gedauert, als wir uns das in der Halbzeit vorgenommen hatten“, gestand Herberth, dass seine Elf sich mit dem Toreschießen schwertat. Erst ein Eigentor der zu diesem Zeitpunkt gerade wegen einer Zeitstrafe in Unterzahl agierenden Gäste nach einer scharfen Hereingabe von Josef Gröbmair (73.) sorgte für Beruhigung. Kurz bevor Ivan Halavuk seine Strafe abgesessen hatte, machte Sebastian Feichtmair mit dem 3:0 (82.) alles klar. Eine Ergebniskorrektur verpasste Dincer Aydin kurz vor Schluss bei einer der seltenen Geretsrieder Gelegenheiten.

„Der Elfmeter hat uns das Genick gebrochen. Zum Schluss ist irgendwann die Kraft weg“, fasste Georgiadis zusammen. Herberth gab seinen Kickern nach dem zweiten Sieg in Folge einen trainingsfreien Donnerstag, den die Mannschaft auf der Wiesn verbrachte.  (rst)

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