Zurück im Trainergeschäft: Der frühere TuS- und BCF-Fußballer Hans Schneider (li.) hat bei der Geretsrieder Landesliga-Reserve den Posten des beruflich stark eingespannten Salvatore Scolaro übernommen.
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Zurück im Trainergeschäft: Der frühere TuS- und BCF-Fußballer Hans Schneider (li.) hat bei der Geretsrieder Landesliga-Reserve den Posten des beruflich stark eingespannten Salvatore Scolaro übernommen.

TuS erstes Spiel unter neuem Trainer

SV Bayrischzell im Spitzenspiel gefordert - Kellerduell zwischen Egling-Straßlach und Geretsried II

  • VonRudi Stallein
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  • Hans Demmel
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An diesem Wochenende findet sich in der Kreisklasse 2 ein Top Spiel und ein Duell im Keller wieder. Das Spiel vom FF Geretsried wurde abgesagt.

SV Bayrischzell – SC Rot-Weiß Bad Tölz (So. 15 Uhr) – Wenn die Saison schon kurz vor dem Ende stünde, wäre Rot-Weiß-Trainer Tarkan Demir mit der Bezeichnung „Endspiel“ einverstanden. „Aber bis zur Entscheidung ist es noch ein langer Weg, da wird noch einiges passieren. Also ist jetzt Spitzenspiel der richtige Ausdruck“, meint der Coach vor dem Auftritt der Seinen als Tabellenzweiter beim Spitzenreiter.

Die Begegnung verspricht einiges, sind beide Teams doch die offesivstärksten der gesamten Kreisklasse 2. Sowohl Bayrischzell als auch die Tölzer haben im bisherigen Saisonverlauf jeweils schon 20 Treffer erzielt. „Bayrischzell ist eine Mannschaft aus jungen, laufstarken Spielern, gemischt mit etwas älteren sehr erfahrenen Akteuren“, lobt Demir die Gastgeber. Und doch steht das Ziel der Gäste fest. „Weiterhin ungeschlagen bleiben. Eher sogar als Sieger den Platz verlassen“, stimmt der RW-Coach seine Mannen ein. Als Handicap bezeichnet er dabei den Platz in Bayrischzell: „Klein und buckelig.“ Am Kader, mit dem die Rot-Weißen am vergangenen Samstag das Stadtderby mit 5:0 gewonnen haben, sich wenig geändert. Nur Hüseyin Kocygit, dessen Rotsperre abgelaufen ist, kommt dazu. (dh)

„Ein schnelles Tor kann Gift sein“

Heinz Tochtermann über die Lehren aus dem Spiel gegen TuS Geretsried II

SV Ascholding/Thanning – FC Rottach-Egern (So., 14 Uhr, in Thanning) - „Ein schnelles Tor kann Gift sein“, diese Erkenntnis gewann Heinz Tochtermann bei der 1:3-Niederlage seiner Elf beim TuS Geretsried II. Die frühe Führung sei womöglich ein Grund mit gewesen, warum sein Team kein Bein mehr auf den Rasen brachte. „Die Grundelemente Kampf und Einsatz haben komplett gefehlt“, analysiert der Coach und verspricht: „Gegen Rottach wird eine kämpferische, laufstarke Mannschaft auf dem Platz stehen.“ Die Gäste kommen mit dem Rückenwind eines 4:0-Siegs gegen Aying. Tochtermann setzt darauf, dass sein Team die jüngste Pleite ausmerzen wird: „Die Mannschaft will sich rehabilitieren. Das letzte Spiel können wir so nicht stehen lassen.“ (rst)

TSV Weyarn – BCF Wolfratshausen II (So., 14 Uhr) – „Wunden lecken“ war bei der Farcheter Reserve angesagt nach der 1:3-Niederlage am Mittwoch gegen die FF Geretsried. „Das war schon ein kleiner Nackenschlag“, räumt der neue BCF II-Trainer René Stoiber ein. „Die Jungs hatten sich mehr ausgerechnet.“ Deshalb sei nun in Weyarn Wiedergutmachung angesagt. „Eine weitere Niederlage würde die Arbeit in den nächsten Wochen erschweren“, mutmaßt der Coach. Allerdings habe er das Vertrauen, dass „die Mannschaft clever genug ist, den Schalter umzulegen“. Für den erhofften Sieg wäre es jedoch von Nöten, sich offensiv ein wenig erfolgversprechender zu präsentieren: „Viele Chancen wird’s in Weyarn nicht geben, aber die müssen wir konsequent nutzen.“ (rst)

„Wir können befreit aufspielen. Was haben wir noch zu verlieren?“ 

Trainer vom SVE über das kommende Spiel gegen DJK Darching

DJK Darching – SV Eurasburg-Beuerberg (So., 15 Uhr) – Endlich mal ein leichtes Spiel für den SVE. Jedenfalls hat Andreas Matthäus für die Partie beim Tabellenvierten die Devise ausgegeben: „Wir können befreit aufspielen. Was haben wir noch zu verlieren?“ Dabei schwingt die Hoffnung mit, dass seine junge Truppe gegen den „klaren Favoriten“ eine ähnliche Überraschung gelingt wie beim 2:2 gegen RW Bad Tölz vor ein paar Wochen. „Vielleicht können wir sie ärgern“, so Matthäus, dem sich personelle Alternativen bieten, weil Christian Bauer, Julian Jäger, Valentin Seelbach ins Team zurückkehren, und auch Lukas Bergmoser einsatzbereit ist.  (rst)

SF Egling-Straßlach – TuS Geretsried II (So., 15 Uhr, in Egling) – Dass die Partie zwischen Kreisligaabsteiger Egling und der Geretsrieder Landesligareserve den Stempel „Kellerduell“ trägt, hätten zu Saisonbeginn beide Klubs wohl nicht erwartet. Entsprechend viel steht für die Kontrahenten auf dem Spiel. „Für uns gilt es, die drei Punkte daheim zu behalten“, betont SF-Coach Daniel Knoll, der für ein Spiel seinen Cheftrainer Herbert Mühr vertritt. „Gegen wen sollen wir sonst gewinnen, wenn nicht gegen einen Gegner, der auch hinten drinsteht.“ Daran ändere auch nichts, dass die Sportfreunde auf ein halbes Dutzend Stammspieler verzichten müssen. „Mit 100 Prozent Leidenschaft, Kampfgeist und ein bisschen Glück“, so Knoll, wolle man in die Partie gehen und „das Beste draus machen“.

Einstand für Trainer Hans Schneider beim TuS Geretsried II

Beim Gegner gibt seit dieser Woche der neue Trainer Hans Schneider (siehe Bericht rechts) den Ton an. Auf sein erstes Spiel an der Seitenlinie seit sechs Jahren sei er „gespannt“, sagt der 41-Jährige, dessen Team mit dem Rückenwind eines 3:1-Sieges gegen Ascholding ins Spiel geht. „Ich weiß nicht, was uns in Egling erwartet“, sagt der TuS-Coach. „Aber wenn die Mannschaft dasselbe Engagement auf den Platz bringt, wie in der vergangenen Woche, bin ich sehr zuversichtlich.“ (rst)

SV Bad Tölz – SG Aying/Helfendorf (Sa., 15 Uhr) – Es ist ein ganz wichtiges Spiel für beide Clubs, um Boden gut zu machen. Noch dringender als die Gäste würden dabei die Hausherren einen Dreier benötigen, gilt es doch den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle nicht zu verlieren. Beide Teams haben es in den sieben Begegnungen bislang auf lediglich einen Sieg gebracht. Aying/Helfendorf steht durch drei Unentschieden mehr allerdings drei Zähler besser da. Die Frage ist nun: Wie haben die Tölzer ihre 0:5-Klatsche im Stadtderby verdaut? „Ich denke ganz gut. Irgendwie war die Niederlage ja absehbar. Aber jetzt bekommen wir es mit einem Gegner zu tun, der zu packen sein sollte“, richtet Pressesprecher Lukas Hintermeier den Blick recht zuversichtlich nach vorne. Am personellen Engpass der Tölzer hat sich freilich wenig geändert. Hintermeier hat durchgezählt: „Nach Stand der Dinge haben wir nicht mehr, aber auch nicht weniger Spielermaterial zur Verfügung als am vergangenen Wochenende.“ Ziel der Gastgeber ist es, nicht in Rückstand zu geraten. Hintermeier: „In Führung gehen wäre wichtig. Dann könnten wir mal unser Spiel aufziehen und dann holen wir auch drei Punkte.“ (dh)

FF Geretsried – SG Hausham abgesagt.

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