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SV Eurasburg zeigt gegen FC Rottach-Egern die Pfui-Visage - Egling verliert gegen Aying

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Schmerzhafte Niederlage: Die Eglinger Fußballer um Timo Steidle (Mi.) unterlagen Aying mit 0:4.
Schmerzhafte Niederlage: Die Eglinger Fußballer um Timo Steidle (Mi.) unterlagen Aying mit 0:4. © Hans Lippert

FC Rottach-Egern – SV Eurasburg-Beuerberg 4:2 (2:1) – Der SV Eurasburg zeigte von seinen zwei Gesichtern mal wieder seine Pfui-Visage. „Ich verstehe nicht, wie man nach einem sehr guten Spiel wieder so auftreten kann“, haderte SVE-Trainer Andreas Mathäus mit seiner Mannschaft, die ihn eine Woche zuvor beim 5:3-Sieg gegen den TuS Geretsried II begeistert hatte.

Dabei war sein Team durch Wolfgang Wenus, der einen Alleingang souverän abschloss, sogar mit 1:0 (18.) in Führung gegangen. „Aber dann war nur noch Gebolze, und obendrein kriegen wir zwei unfassbar dumme Gegentore“, kommentierte der SV-Coach.

Zur Pause führten die Gastgeber mit 2:1 durch Tore von Torjäger Tobias Schlichtner (38.) und Toni Pietzko (45.+2) per Freistoß, für den Verursacher Simon Huber als letzter Mann die rote Karte sah. Michael Kerschbaumer vergab eine Großchance zum Ausgleich, ehe der FC seine Führung durch George Anghel (69.) und Kilian Haimerl (78.) ausbaute. Fünf Minuten vor Schluss gelang Benedikt Bergmoser per Freistoß der Anschlusstreffer zum 2:4.  rst

SF Egling-Straßlach – SG Aying/Helfendorf 0:4 (0:2) – Böse unter die Räder gekommen sind die Sportfreunde bei ihrem letzten Heimauftritt vor der Winterpause. Trainer Herbert Mühr redete nicht lange um den heißen Brei herum: „Wir haben Aying die ersten beiden Tore geschenkt.“ Ein verlorenes Laufduell, ein individueller Fehler, und schon hatte sich der Tabellenvierte bis zur Pause durch den Doppelpack von Benedikt Wohlschläger entscheidend abgesetzte.

Zwar hatten auch die Hausherren die eine oder andere Chance: Beispielsweise Max Dissinger per Kopf oder Florian Schuster, der aus elf Metern knapp verzog. Eventuell hätte Tobias Baierbeck die Hausherren kurz nach der Pause ins Spiel zurückbringen können, doch sein strammer Schuss pfiff eine Handbreit am Pfosten vorbei. Danach nahm die Niederlage derbe Züge an: Dem 3:0 (61.) folgte die gelb-rote Karte für Callum Hatsell, und schließlich der 0:4-Schlusspunkt. „Aber die Partie haben wir schon im ersten Durchgang verloren“, analysierte Muhr. „Aying war die cleverere Mannschaft.“  sts

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