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Anschauungsunterricht: Die Münsinger um (gelbe Trikots, v. li.) Christian Auer, Florian Buchloh, Florian Graf und Paul Müller-Menrad liefen Florian Himmelstoß (2. v.li) und den favorisierten Penzbergern phasenweise nur hinterher.

Vier Gegentore in acht Minuten - 2:7-Niederlage

Zu viel hinterhergelaufen: SV Münsing unterliegt dem FC Penzberg klar

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Münsing – Zehn Minuten lang hielten sie gut mit. Suchten selbst mit viel Engagement den Weg zum gegnerischen Tor.

Doch dann geriet das Totopokal-Halbfinale in der Gruppe Mitte urplötzlich zu einer Demonstration für den SV Münsing. In der neunten Minute erzielte Denny Krämer freistehend die 1:0-Führung für den FC Penzberg. Acht furiose Minuten später war die Partie längst entschieden: Florian Himmelstoß vollendete eine blitzschnelle Kombination über vier Stationen zum 2:0 (14.), eine Minute später erhöhte Maximilian Kalus auf 3:0 (15.), ehe erneut Krämer mit einem Kopfballaufsetzer den Vorsprung auf vier Tore ausbaute (17.).

„Wir sind viel hinterhergelaufen“, konstatiert SV-Trainer Christos Georgiadis, dessen ersatzgeschwächte Truppe an diesem Tag nicht den Hauch einer Chance hatte gegen die zwei Ligen höher angesiedelten Gäste, die wiederum nur ablieferten, was ihr Coach von ihnen verlangte. „Mir ist wichtig, dass sie spielen“, sagte FC-Trainer Thomas Dötsch, dessen Offensive die Münsinger Hintermannschaft phasenweise schwindelig kombinierte. Für die Pokalpartie habe er zudem „mehr Effizienz“ gefordert. „Vor dem Tor sind wir oft zu verspielt.“

Davon konnte dieses Mal nicht die Rede sein. Sandu Poplacean erhöhte in der 27. Minute auf 5:0, scheiterte zudem kurz vor der Pause an SV-Torhüter Thomas Berger. Als nach dem Seitenwechsel Peter Pfatrisch im Nachschuss den Anschlusstreffer zum 1:5 (49.) erzielte, zeigte sich Johannes Huber als ebenso spielfreudiger wie humorloser Spielverderber: Mit einem feinen Lupfer stellte er nur eine Minute später den alten Abstand wieder her. Krämer für die Gäste und Julian Hauptmann für die Hausherren erzielten die weiteren Treffer zum leistungsgerechten 7:2-Sieg für den FC Penzberg.

„Bei 0:5 zur Pause ist es schwierig, die Jungs zu motivieren. Aber Sie haben sich nicht hängen lassen, und statt die Bälle vorzuschlagen bis zum Schluss versucht, von hinten herauszuspielen. Dass dabei Fehler passieren, ist normal“, zog SV-Coach Georgiadis auch positive Erkenntnisse aus dem Anschauungsunterricht. RUDI STALLEIN

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