Das neue starke Trio der Sportfreunde (v. li.): Eglings Abteilungsleiter Franz Beierbeck, Trainer Herbert Mühr und der Straßlacher Fußball-Chef Niko Stoßberger. Foto: Privat

Beierbecks schlaflosen Nächte beendet

Tervoort-Nachfolge geregelt: Egling präsentiert neuen Coach

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Eglings Abteilungsleiter Franz Beierbeck atmet auf. Er hat einen Nachfolger für Ritchie Tervoort gefunden. Der ehemalige Trainer muss sich operieren lassen und gibt sein Amt ab. 

Aus allen Wolken fiel Franz Beierbeck, Fußball-Abteilungsleiter der SF Egling-Straßlach, als ihm Trainer Ritchie Tervoort kurz vor Weihnachten von einem längeren Krankenstand in Kenntnis setzte. In der Hüfte zwickt’s den Fußball-Lehrer; eine OP Ende Januar sei unumgänglich. Daran schließen sich Reha und weitere physiotherapeutischen Maßnahmen an. In der Summe ist eine Zwangspause von mindestens zehn Wochen zu erwarten. „Damit fällt Tervoort die komplette Vorbereitung und die ersten Punktspiele im März aus“, sagt Beierbeck. Also just in einer Zeit, in der man im Kampf um den Klassenerhalt entscheidenden Boden gutmachen – oder im schlechteren Falle – verlieren kann. Denn punktemäßig ist der Kreisklassist nicht gerade auf Rosen gebettet: Zwei Zähler trennen die zehntplatzierten Sportfreunde von der Abstiegsrelegation.

Angesichts der prekären Tabellensituation verbrachte Beierbeck „mehrere schlaflose Nächte“, während derer er mit sich rang. Schließlich dämmerte ihm die Erkenntnis: „Ich hatte gar keine andere Wahl, als einen geeigneten Trainer für die Rückrunde zu suchen.“ Da fiel ihm Herbert Mühr ein, mit dem er bereits im Sommer – vor der Verpflichtung von Tervoort – in Kontakt gestanden hatte. Damals hatte der Familienrat sein Veto eingelegt, denn Söhnchen Benedikt war erst ein paar Monate davor auf die Welt gekommen. Die erneute Kontaktaufnahme war von Erfolg gekrönt. „Nach ein paar Tagen Bedenkzeit hat mir Herbert zugesagt“, berichtet Beierbeck. „Somit wird er Tervoort ersetzen und nächsten Donnerstag der Mannschaft vorgestellt.“

Mühr ist im Nordlandkreis kein unbeschriebenes Blatt in Fußballerkreisen. Als Spieler war er ausschließlich für den FSV Höhenrain am Ball. Nach seiner aktiven Zeit widmete sich der C-Schein-Inhaber als Trainer zunächst sieben Jahre den A-Junioren, danach folgten drei Spielzeiten bei der Ersten Mannschaft. Dem zweiten Engagement im Männerbereich fiebert der 44-Jährige, der in Deining wohnt, „Die Sportfreunde sind ein toller Verein“, steht für Mühr fest. „Vor allem seit dem Zusammenschluss mit Straßlach gibt es eine Perspektive für den Verein, und für den Trainer mehr Auswahl bei den Spielern.“

Dass Mühr diese erneute Zittersaison zu einem guten Ende führen wird, ist für ihn eine ausgemachte Sache – auch wenn die Vorbereitungszeit knapp bemessen ist. Am Aschermittwoch (14. Februar) trommelt der neue Coach seine Kicker erstmals zusammen, gut fünf Wochen später treten die SFE zum ersten Punktspiel an. Dann heißt es für den Fußball-Kreisklassisten, den Abwärtstrend umzukehren: „Wir wollen uns künftig nach oben orientieren.“

Quelle: fussball-vorort.de

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