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War nicht zu bremsen: Eurasburgs Jungspund Julian Jäger (Mi.) gelang in der 39. Minute der Treffer zur 1:0-Pausenführung. 

TSV Schäftlarn und SV Eurasburg-Beuerberg siegreich

Balogh: „Richtige Antwort für die nächsten Spiele“

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Der TSV Schäftlarn schließt mit einem 2:1 zum Spitzenduo auf, während der SV Eurasburg die Führung in der zweiten Halbzeit abgibt und 1:2 verliert.

TSV Schäftlarn – BSC Oberhausen 2:1 (1:0)  

Der TSV Schäftlarn gab nach der 1:7-Pleite bei der Reserve des 1. FC Garmisch-Partenkirchen „eine gute Antwort“, wie der neue Coach David Balogh nach Spielschluss zufrieden feststellte. Das 2:1 gegen den BSC Oberhausen war hochverdient und „der richtige Ansatz für die nächsten Spiele“, ist der TSV-Trainer überzeugt. Markus Soldner hatte die Gastgeber schon in der 8. Minute in Führung gebracht. Schäftlarn versäumte es aber, weitere Tore nachzulegen. Victor Koch scheiterte ebenso an der Latte wie Maxi Bablick, der das Spielgerät aus 35 Metern ans Lattenkreuz trat. Mit zunehmender Spieldauer wurde die Partie ruppiger, was die Unparteiische Ariane Fichtl mit acht gelben Karten für die Gäste und drei für Schäftlarn quittierte. Höhepunkt des unschönen Auftritts waren schließlich drei gelb-rote Karten für den BSC binnen 15 Minuten. In Überzahl erhöhte Simon Aigner zwar auf 2:0 (82.), der TSV kassierte aber wenig später noch den Anschlusstreffer (86.). „Die letzten zehn Minuten haben mich fünf Jahre gekostet“, bilanziert Balog.

SV Eurasburg-Beuerberg – ASV Eglfing 1:2 (1:0)

 Es gibt Spiele, die darf man nicht verlieren, weil man sie normalerweise nicht verlieren kann. Aber dem SV Eurasburg-Beuerberg gelingt dieses unschöne Kunststück seit einiger Zeit regelmäßig. Deshalb ist der Klub aus der Kreisliga abgestiegen. Und es scheint, als wollte er die offenbar lieb gewonnene Marotte in der Kreisklasse beibehalten. „Es bestand überhaupt keine Gefahr“, ärgerte sich SV-Trainer Klaus Brand, nachdem über weite Strecken völlig harmlose Eglfinger sein Team in der Nachspielzeit geschlagen hatten. „Wir schaffen es immer wieder, uns zu blamieren.“ Eine gute Stunde hatte sein Team die Gäste im Griff. In der 39. Minute traf Julian Jäger nach Flanke von Matthias Maier zur verdienten 1:0-Führung. Alles war gut. „Aber dann haben wir irgendwann zu Spielen aufgehört“, haderte Brand mit zunehmenden Nachlässigkeiten, die in der 68. Minute in kollektivem Nachlaufen gipfelte, was den 1:1-Ausgleich zur Folge hatte. Auch beim 1:2, ebenfalls durch Matthias Heringer fehlte es der Eurasburger Hintermannschaft an Entschlossenheit. Brands Fazit: „So billig darfst du ein Spiel nicht hergeben.“

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