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Schwerwiegender Ausfall: Kapitän Christoph Herberth (Mi.) fehlt aus privaten Gründen dem TuS Geretsried im letzten Heimspiel des Jahres gegen den TSV Jetzendorf.

Landesliga Südwest

TuS-Coach Grelics: „Wir wollen möglichst lange oben dabei sein“

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Geretsrieder Fußballer erwarten zum letzten Heimspiel des Jahres den TSV Jetzendorf und möchten ihre Bilanz gegen Klubs aus dem unteren Tabellenbereich verbessern.

Geretsried – Sie mögen sie nicht, die vermeintlich leichten Gegner aus dem Tabellenkeller. Neun Punkte ließen die Fußballer des TuS Geretsried in dieser Saison bisher gegen Klubs aus dem unteren Drittel liegen. „Gegen die tun wir uns schwer“, muss Martin Grelics eingestehen. Erinnert sei nur an die 3:4-Niederlage beim Vorletzten VfB Durach vor sechs Wochen oder das torlose Unentschieden gegen Schlusslicht Kaufbeuren am siebten Spieltag.

Auch das 1:1 im Hinspiel beim TSV Jetzendorf, der an diesem Samstag um 15 Uhr ins Isarau-Stadion kommt, war kein Ruhmesblatt. „Da waren wir vor allem in der ersten Halbzeit nicht gut“, räumt der TuS-Coach rückblickend ein. Trotz bescheidener Leistung war sein Team zwar in Führung gegangen, musste aber mit dem letzten Standard vor dem Schlusspfiff noch den Ausgleich hinnehmen. „Damals waren wir personell dezimiert“, erinnert sich Grelics an die Leidenszeit im August. „Jetzt haben wir eine andere Ausgangsposition.“

In den letzten fünf Heimspielen erzielte der TuS jeweils die maximale Punktzahl. „Diese Bilanz wollen wir natürlich ausbauen“, sagt der Trainer, „und die Bilanz gegen untere Mannschaften aufbessern.“ Dass beides nicht einfach wird, lassen – neben dem mutmaßlichen Kellerkinder-Komplex der Hausherren – die jüngsten Resultate der Gäste vermuten. Denn Aufsteiger Jetzendorf zeigt sich gegen Teams von oben oft von seiner besseren Seite, feierte beispielsweise einen 2:1-Sieg in Kempten und unterlag Bayernliga-Absteiger Sonthofen denkbar knapp mit 1:2. Allerdings geht es für beide Teams darum, sich vor dem Winter in eine gute Position für das Frühjahr zu bringen. Jetzendorf braucht einen Sieg, um im Abstiegskampf nicht an Boden zu verlieren. Und die Gastgeber können sich im Falle einer Niederlage das Schielen auf die Spitzenplätze sparen. „Es wird nicht leichter als vergangene Woche“, sagt Grelics, der die „gute Ausgangslage“ vor der Winterpause gefestigt wissen möchte. Es gilt, „noch Reize für die Rückrunde“ zu setzen. „Wir wollen möglichst lange oben dabei sein. Und dafür müssen wir gewinnen – das ist eine einfache Rechnung“, so der TuS-Coach, der die letzte Partie des Jahres deshalb in die Kategorie „sehr wichtiges Spiel“ einreiht.

Personell ist es wie immer – kein Spiel ohne Wechsel, aber jetzt in abgeschwächter Form. Niko Karpouzidis kehrt nach überstandener Krankheit in den Kader zurück. Aus der Stammelf streichen muss Grelics dafür Spielführer Christoph Herberth, der privat verhindert ist. „Chris hat in den letzten Wochen gute Leistungen gezeigt. Dass er fehlt, tut uns schon weh“, sagt der Trainer. Vermutlich wird Benjamin Fister aus dem Mittelfeld in die Innenverteidigung zurückbeordert. „Und dafür kommt vorne einer rein“, so Grelics, der dazu tendiert Plator Doqaj von Beginn an spielen zu lassen.

TuS Geretsried

Fritz – Rosina, L. Kellner, Bahnmüller, Renger, Buchmair, Fister, Walker, Ivkovic, Mendama, Doqaj, N. Karpouzidis, Topic, Ramaj, Reitel, Secerovic, Sevkovic, S. Untch

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