Einen ordentlichen Auftritt wollen die TuS-Kicker um Johannes Bahnmüller (re.) im letzten Vorbereitungsspiel vor dem Re-Start abliefern.
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Einen ordentlichen Auftritt wollen die TuS-Kicker um Johannes Bahnmüller (re.) im letzten Vorbereitungsspiel vor dem Re-Start abliefern.

Keine festen Kader

TuS Geretsried: Landesliga oder Kreisklasse? Spieler müssen flexibel sein

  • vonRudi Stallein
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Der TuS Geretsried verlangt von seinen Spielern Flexibilität. Die Kader für 1. und 2. Mannschaft nicht fest sein.

Geretsried – Gleich zwei Mal ist der TuS Geretsried an diesem Wochenende im Einsatz. Am Freitagabend stand ein Test beim Landesligisten TSV Grünwald auf dem Programm, an diesem Samstag kommt der TSV Peißenberg ins Isarau-Stadion. Ein Kreisligist – eine klare Sache, denkt sich da der Fußballfan. Aber bei den letzten Vergleichen mit Mannschaften aus niedrigeren Ligen, hat sich der TuS schwer getan. Noch bestens in Erinnerung ist die 0:3-Niederlage gegen Altenstadt. „Wir wollen gewinnen“, sagt Salvatore Scolaro, der in Abwesenheit von Cheftrainer Martin Grelics, an der Seitenlinie das Sagen hat. „Aber in erster Linie wollen wir eine gute Partie abliefern.“

Wie sich seine Spieler präsentieren, darauf wird der Co-Trainer ein besonders Auge haben. Gilt es für ihn doch, allmählich einen Kader für die Zweite Mannschaft zu finden. Deshalb werde gegen Peißenberg eine „gemischte Truppe“ antreten. „Wir haben mit der Reserve noch kein Spiel gemacht. Was auch daran liegt, dass wir noch nicht entschieden haben, wer Erste und wer Zweite spielt“, beteuert Scolaro. „Wir haben eine große Anzahl an Spielern, die auf einem ähnlich guten Niveau sind.“

Deshalb hat das Trainerteam ein Konzept ausgetüftelt, das den Spielern eine gewisse Flexibilität abverlangt, wenn sie kurzfristig erfahren, ob sie am Wochenende Landesliga oder Kreisklasse spielen. Auf dieses Experiment darf man gespannt sein. Das ist der Trainer auch: „Entscheidend ist, wie die Spieler es annehmen. Ich habe ein gutes Gefühl.“    rst

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