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Zurück im Kader: Offensivmann Sebastian Schrills (re.) sitzt nach fünfwöchiger Verletzungspause beim heutigen Landesliga-Match des TuS Geretsried in Durach erstmals wieder auf der Bank. 

Grelics will gegen Aufsteiger etwas mitnehmen

TuS Geretsried gegen den VfB Durach „nur auf dem Papier im Vorteil“

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Nach dem Aufreger zu Wochenbeginn um Trainer Martin Grelics (wir berichteten) ist man bei den Fußballern des TuS Geretsried bemüht, „sich wieder aufs Sportliche zu konzentrieren“.

Geretsried – Da kommt es nicht ungelegen, dass das Spiel beim VfB Durach um einen Tag auf den Freitag (20 Uhr) vorgezogen wurde. „Wir haben einen kleinen Lauf, den wollen wir fortsetzen“, betont der Coach nach drei Siegen und einem Unentschieden in den letzten vier Partien.

Mit den Erfolgen steigt das Selbstbewusstsein, und das nicht nur bei den Spielern. „Ich gehe davon aus, dass wir dominant auftreten“, sagt Grelics und nimmt sein Team nach dem jüngsten 2:1-Sieg gegen Gilching auch in Durach in die Pflicht: „Es wäre wichtig, da was zu holen.“ Und die guten Leistungen auch mal gegen „Gegner von unten“ zu bestätigen. Der Blick auf die Tabelle suggeriert ein eher leichtes Spiel. Mit zwölf Punkten aus 15 Spielen rangiert der Aufsteiger auf dem vorletzten Platz. „Auch das kommt nicht von ungefähr“, mutmaßt der TuS-Trainer. Allerdings zeigte die Leistungskurve der Gastgeber zuletzt nach oben. Mit dem 1:0-Erfolg beim Mitaufsteiger TSV Jetzendorf feierten die Oberallgäuer den ersten Dreier nach vier sieglosen Partien zuvor. Allerdings mahnen auch die meist knappen Ergebnisse gegen Spitzenteams der Liga den TuS zur Vorsicht. So hielt das Team von Trainer Sebastian Hübner beispielsweise beim Tabellenzweiten Sonthofen bis zur 60. Minute einen 1:0-Vorsprung, ehe es sich in der Schlussphase mit 1:2 geschlagen geben musste. „Das war auch an einem Freitagabend“, stellt Grelics fest. „Deshalb sind wir erst mal nur auf dem Papier im Vorteil.“

Vor allem das latente Unvermögen seiner eigenen Akteure in Sachen „Chancenverwertung“ sorgt immer wieder mal für angespannte Nerven. „Das verfolgt uns leider schon die ganze Saison. Das kann man auch besser machen“, sagt der 33-Jährige, der befürchtet: „Mit einem Tor Unterschied den Platz zu verlassen, wird nicht immer gut gehen.“

Womöglich kann Sebastian Schrills in naher Zukunft ein wenig fürs Geretsrieder Torverhältnis tun, denn der Angreifer sitzt in Durach nach fünfwöchiger Pause erstmals wieder auf der Bank. Dort wird auch Robin Renger nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub Platz nehmen. Dafür fallen Tasso Karpouzidis, Florian Kellner und Gabriel Ramaj aus – das Trio ist grippegeplagt. Weiterhin nicht einsatzfähig ist zudem Verteidiger Roman Rauscheder. Große Wechsel werde es in der Startelf jedoch voraussichtlich nicht geben. Grelics: „Bis auf die Chancenverwertung fand ich das Spiel gegen Gilching gut. Deshalb gibt es keinen Grund, personell etwas zu ändern.“

TuS Geretsried

Fritz – Rosina, N. Karpouzidis, L. Kellner, Bahnmüller, Doqaj, Buchmair, Fister, Herberth, Ivkovic, Walker, Topich, Mendama, Reitel, Renger, Schrills, S. Untch.

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