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TuS Geretsried hofft auf eine fröhliche Busfahrt

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Zwei Tore steuerte Fabijan Podunavac (re.) zum jüngsten 3:2-Heimsieg des TuS gegen Kempten bei. Allerdings ist offen, ob der junge Stürmer in Neuburg spielen kann.
Zwei Tore steuerte Fabijan Podunavac (re.) zum jüngsten 3:2-Heimsieg des TuS gegen Kempten bei. Allerdings ist offen, ob der junge Stürmer in Neuburg spielen kann. © rst

Zwei Gelegenheiten bleiben den Fußballern des TuS Geretsried noch, um die Hinrunde mit den von Trainer Martin Grelics angestrebten 20 Punkten abzuschließen. „Damit wären wir einigermaßen im Soll“, so der Coach. „Das wird nicht einfach, aber wir sollten dran kratzen.“

Vier Zähler fehlen noch, weshalb die Reise zum VfR Neuburg/Donau wenigstens mit einem Teilerfolg beendet werden muss. „Wir sollten da schon was mitnehmen“, meint Grelics, „am besten einen Sieg.“ Und das auch deshalb, um die miserable Bilanz auf fremden Plätzen aufzuhübschen. Schließlich habe man in dieser Spielzeit noch keinen Auswärtssieg auf einer Busfahrt feiern können. Der bislang einzige Dreier in der Fremde resultierte aus dem 1:0-Sieg beim SC Olching, zu dem man mit eigenen Pkws angereist war.

Aber die Vorzeichen lassen hoffen. Da ist zum einen der starke Auftritt zuletzt beim 3:2-Heimsieg gegen Kempten. „Mit der Art und Weise wie wir da aufgetreten sind, haben wir auch in Neuburg gute Chancen“, sagt der Trainer, dem besonders die Moral seiner Truppe imponiert hat, die sich von einem frühen 0:2-Rückstand nicht habe entmutigen lassen und weiterhin mit spielerischen Mitteln den Erfolg suchte. „Man hat gesehen: Wir wollten das Spiel gewinnen.“ Nach der zeitgleichen 0:3-Niederlage des VfR beim SC Olching dürfte auch der psychologische Vorteil auf Seiten der Gäste liegen. „Es lastet sicher noch größerer Druck auf Neuburg“, mutmaßt Grelics, dessen Team sich mit einem Sieg vom Tabellennachbarn absetzen kann.

Die gelöste Stimmung erhält einen zusätzlichen Aufheller durch die Tatsache, dass der lange verletzte Taso Karpouzidis am vorigen Wochenende in der Zweiten Mannschaft sein Comeback feierte. Er wird in Neuburg erstmals seit mehr als einem Jahr Abstinenz wieder auf der Bank Platz nehmen. „Ihm fehlt natürlich Praxis, für mehr als 30 Minuten wird es nicht reichen“, erklärt Grelics. „Aber wenn er reinkommt, wird er sicher Wind machen.“ Ebenfalls zurück im Kader ist Gabriel Ramaj, während Christian Steeb weiterhin grippebedingt fehlt, Leonardo Lajqi noch an seiner Verletzung laboriert und Johannes Bahnmüller aus privaten Gründen seine Teilnahme abgesagt hat. Die Fragezeichen hinter Ludwig Buchmair und Fabijan Podunavac, der mit zwei Toren maßgeblich am jüngsten Erfolg beteiligt war, hofft der TuS-Coach noch ausradieren zu können.

Auch ein Zusammentreffen, das von dem einen oder anderen sicher mit Spannung erwartet worden ist, wird nicht zustande kommen: Yannick Woudstra, der sich nach seinem Abschied vom TuS zur neuen Saison dem VfR Neuburg angeschlossen hat, fällt wegen eines Schlüsselbeinbruchs einige Wochen aus. „Das tut mir leid für ihn, das wünscht man keinem“, zeigt Grelics Mitgefühl für seinen Ex-Spieler. „Er ist mit seiner Offensivqualität ein belebendes Element im Neuburger Spiel.“

TuS Geretsried

Untch – Bahnmüller, Basaran, Buchner, N. Karpouzidis, T. Karpouzidis, L. Kellner, Lux, Pech, Podunavac, Ramaj, Reitel, Rosina, Schrills, Walker, Zymeri.

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