Auf Tore von Vitalij Lux (Mi.), der dieses Mal wieder zur Verfügung steht, hofft der TuS Geretsried im Landesliga-Kellerduell gegen Schlusslicht Cosmos Aystetten.
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Auf Tore von Vitalij Lux (Mi.), der dieses Mal wieder zur Verfügung steht, hofft der TuS Geretsried im Landesliga-Kellerduell gegen Schlusslicht Cosmos Aystetten.

TuS will mit Sieg gegen Aystetten aus der Negativ-Spirale herausfinden

„Geredet ist genug“ - TuS Geretsried vor Kellerduell gegen Aystetten unter Druck

  • VonRudi Stallein
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In der Landesliga Südwest steht am Samstag Abstiegskampf pur auf der Agenda. Der Tabellenvorletzte Tus Geretsried ist gegen den Letzten SV Cosmos Aystetten gefordert.

Geretsried – Man habe sich ausgesprochen. Und zwar in aller Deutlichkeit, wie Martin Grelics bestätigt, ohne auszuplaudern, was bei der gemeinsamen Analyse des bisherigen, höchst unbefriedigenden Saisonverlaufs genau herausgekommen ist. „Die Mannschaft ist natürlich mit der Situation auch nicht zufrieden. Das arbeitet auch in den Spielern“, sagt der Trainer des TuS Geretsried, der aus dem intensiven Austausch nach dem Abschlusstraining am Donnerstagabend das Fazit zieht: „Der Blick geht nach vorn.“

Mit frisch gestärktem Gemeinschaftsgefühl sollen die nächsten Aufgaben bewältigt werden, was nichts anderes heißt als punkten, punkten, punkten. „Ich bin positiv gestimmt, wir freuen uns alle auf das Spiel gegen Aystetten“, so Grelics. Er betont, frei nach Goethe, aber auch: „Geredet ist genug. Man muss es auch umsetzen.“

TuS Geretsried will den Heimsieg „mit aller Macht“

Die Bedeutung der Partie spiegelt das Tabellenbild, denn der Siebzehnte empfängt den Achtzehnten. „Da wäre es schon wichtig, drei Punkte zu holen“, mahnt der Trainer. „Das werden wir mit aller Macht probieren.“ Ob es letztlich gelinge, stehe auf einem anderen Blatt, aber „man muss es mehr wollen als der Gegner – und das muss erkennbar sein. Ich will sehen, dass man das Spiel zu sich ziehen will“, sagt der TuS-Coach. Auch das sei in aller Deutlichkeit thematisiert worden. Schließlich sei nicht auszuschließen, dass sich das Kellerduell bis zum Ende als offener Schlagabtausch gestalte: „Damit muss man umgehen können, und nicht einbrechen, wenn man zurückliegt.“ Dann sei es nötig, „zu beißen und über den Punkt zu gehen“, so der Übungsleiter. Weshalb auch das Training nach der 1:6-Pleite beim VfB Durach intensiviert und der Quäl-Faktor angehoben worden sei.

Gewinnen wollen werden auch die Gäste aus dem Landkreis Augsburg. Aber sie werden wohl, so Grelics, „vermutlich auch nicht mit wahnsinnig viel Selbstvertrauen“ ausgestattet sein. Zuletzt gab die Elf von Trainer Marco Löring (Ex-Profi beim FC Augsburg) im Heimspiel gegen den SC Olching eine 1:0-Pausenführung fünf Minuten vor Schluss ab, rettete aber mit einem verwandelten Elfmeter in der Nachspielzeit noch ein 2:2-Unentschieden. „Sie werden alles in die Waagschale werfen“, ist der TuS-Trainer sicher. „Aber es ist ein Heimspiel, und das wollen wir dominant gestalten – und wieder zu alter Heimstärke finden.“

Positive Nachrichten gibt es auch aus dem Geretsrieder Lager: Stürmer Vitalij Lux und Außenverteidiger Sebastian Rosina stehen wieder in der Startelf. „Das sind auf jeden Fall zwei Verstärkungen“, freut sich Martin Grelics über die Rückkehr der beiden Stammkräfte. (Rudi Stallein)

TuS Geretsried

Untch – Bahnmüller, Basaran, Buchmair, Buchner, N. Karpouzidis, L. Kellner, Kirschner, Lajqi, Lux, Pech, Podunavac, Rosina, Reitel, Schrills, Steeb (?).

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