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Der Kapitän fehlt: Ohne Christoph Herberth (Mi.) gehen die Fußballer des TuS Geretsried am Samstag in das Pokal-Heimspiel gegen die SB DJK Rosenheim. 

Fußball 

TuS: Nach nur zwei Testspielen wird es schon ernst

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Landesligist Geretsried tritt an diesem Samstag im vorgezogenen Toto-Pokal-Match gegen den SB DJK Rosenheim an. Dem Sieger winkte der Einzug in erste BFV-Hauptrunde.

Geretsried – Die Vorbereitung hat gerade erst begonnen, da wartet auf die Fußballer des TuS Geretsried bereits das erste Pflichtspiel. Entsprechend konzentriert geht Martin Grelics das Pokalspiel an diesem Samstag um 14 Uhr gegen den SB DJK Rosenheim an. „Das Ziel ist natürlich, zu gewinnen“, betont der TuS-Coach. Im Erfolgsfall hätte seine Elf das Ticket für die erste BFV-Hauptrunde im Sommer gelöst.

Schon am Vormittag trifft sich die Mannschaft zu einer 60-minütigen kurzen Trainingseinheit, nach dem „Anschwitzen“ werde man gemeinsam Mittagessen und sich anschließend wie üblich auf das Spiel vorbereiten. Wichtigste Änderung gegenüber den bisherigen Testpartien gegen die U19 des FC Deisenhofen (2:4) und den TSV Landsberg (3:1): Im Pokal kann der Trainer seine Mannschaft nach der Pause nicht komplett austauschen. „Wir werden mit der besten Elf beginnen“, sagt Grelics, der sich jedoch noch nicht auf Namen festlegen will. Mit einer Ausnahme: Im Tor bekommt Sebastian Untch den Vorzug vor Kai Fritz. Definitiv nicht zum Einsatz kommen werden Christoph Herberth und Robin Renger, die privat verhindert sind, sowie der verletzte Plator Doqaj.

Hinsichtlich des Leistungsvermögens des Gegners aus der Landesliga Süd-Ost tut sich Grelics schwer. Denn für das Team von Trainer Harry Mandl ist die Pokalpartie heuer der erste Auftritt, nachdem man 2019 mit einer Niederlagen-Serie beendete. Nach einem 2:1-Erfolg gegen Tabellenführer Karlsfeld Anfang November leistete sich der Sportbund vor der Winterpause drei krachende Pleiten in Folge, was den Absturz auf Platz elf bedeutete. Kurios: 45 erzielte Treffer bedeuten in der Liga ebenso den aktuellen Spitzenwert wie die 52 Gegentore. „Das ist ganz schwierig einzuschätzen“, sagt Grelics. Schon deshalb gelte das Hauptaugenmerk dem eigenen Auftreten: „Wir wollen das Spiel gestalten, den Gegner mit gutem Ballbesitzspiel dominieren, offensiv auftreten, mit Risiko.“ RUDI STALLEIN

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