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Konnte noch nicht seine Torjäger-Qualitäten unter Beweis stellen: TuS-Neuzugang Maximilian Baumgartner (re.), der vor dieser Saison vom SV Raisting nach Geretsried wechselte.

Auskunft über seinen Wechsel und die Hinrunde

Interview mit Geretsrieds Baumgartner: „Wir haben einige Punkte zu wenig geholt“

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Zu Beginn dieser Saison kam Maximilian Baumgartner zum Landesligisten TuS Geretsried. Nach dem Heimspiel gegen den FC Kempten sprach Eduard Hien mit dem in Peißenberg wohnenden und in Starnberg arbeitenden Steuerfachangestellten.

In der Jugend hatte Maximilian Baumgartner für die SpVgg Unterhaching (U 17) und die FT Starnberg (U 19) gekickt. Anschließend wechselte der heute 22-Jährige zum SV Raisting, für den er in der Bayern- und Landesliga 95 Spiele bestritt und 19 Tore erzielte. Vor der Saison wechselte der Baumgartner zur TuS Geretsried. 

Herr Baumgartner, nur ein 1:1-Unentschieden zu Hause gegen den Aufsteiger FC Kempten. Eine Spielanalyse von Ihnen zur ersten Halbzeit?

Wir haben wenig zugelassen und uns selbst gute Chancen herausgespielt. Leider haben wir uns nicht dafür belohnt, weil wir die Tore nicht gemacht haben.

Wie beurteilen Sie das Match nach dem Wiederanpfiff?

Wir haben gut weitergekämpft und gleich den 1:1-Ausgleich hergestellt. Was in meinen Augen auch hoch verdient war. Kempten war bei Standards stets gefährlich. Aber auch wir hatten immer wieder mal die eine oder andere Gelegenheit. Wegen der gelb-roten Karte gegen Srdjan Ivkovic müssen wir mit dem Punktgewinn zufrieden sein.

Wie ist es bei Ihnen zum Wechsel von Raisting nach Geretsried gekommen?

Ich bin seit drei Jahren in Kontakt mit TuS-Trainer Florian Beham. Wir haben immer wieder mal Gespräche geführt. In Raisting habe ich deshalb gespielt, weil die Entfernung von meinem Wohnort nicht zu groß war. Nach dem Abstieg des SVR in die Bezirksliga wollte ich weiter in der Landesliga spielen, und deshalb musste ich über das Angebot des TuS nicht lange nachdenken.

Sie haben in der vergangenen Spielzeit zehn Treffer erzielt. Heuer weist Ihre Statistik lediglich ein Tor auf, obwohl sie in allen 18 Partien eingesetzt wurden. Ist das dadurch bedingt, dass Sie jetzt eine andere Position spielen?

In Raisting habe ich Stürmer gespielt und bin immer über die Außenpositionen gekommen. Beim TuS ist die Spielweise doch eine etwas andere. Da musste ich mich erst an neue Laufwege gewöhnen und mich entsprechend anpassen. Außerdem kam zu den etablierten Stürmern wie Johann Latanskij und Sebastian Schrills neben meiner Person auch noch Srdjan Ivkovic neu zur Mannschaft. Das Ganze ist ein gewisser Prozess, bis das Zusammenspiel klappt. Es dauert einfach etwas, bis man perfekt harmoniert.

Gibt es vom Spielsystem her Unterschiede zwischen Raisting und Geretsried?

Beim TuS wird flexibler gespielt. Es gibt mehrere Systeme. Das kann man dann auf den Gegner entsprechend anwenden. In Raisting war das nicht so.

Ein Fazit zur Vorrunde?

Wir haben einige Punkte zu wenig geholt oder einfach liegen gelassen. Wie beispielsweise beim 1:1 zu Hause gegen Aystetten oder beim 2:2 in Kaufbeuren. In diesen Spielen waren wir fast 90 Minuten am Drücker und haben uns durch individuelle Fehler bei den Gegentoren das Leben selbst schwer gemacht. Wir passen in manchen Situationen nicht auf, und das ist einfach ärgerlich.

Ihre Prognose: Welchen Tabellenplatz nimmt der TuS am Saisonende ein?

Ich wünsche mir einen gesicherten Platz im Mittelfeld. In der Mannschaft steckt viel Potenzial. Leider zeigen wir das nicht immer, setzen unsere Überlegenheit und Klasse nicht entsprechend um. Wenn in der Rückrunde alles passt, ist vielleicht noch ein Platz im ersten Drittel der Tabelle möglich.

Fußball erfordert einen großen Zeitaufwand. Bleibt da noch Zeit für andere Hobbys?

Wenn es die Zeit hergibt, gehe ich generell gerne Wandern. Egal, ob in den Bergen oder an den Seen.

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