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Macht weiter: Daniele Rachella trainiert auch in der kommenden Saison A-Klassist TSV Pentenried. 

Trainer verlängert seinen Vertrag

Daniele Rachella bekommt weiterhin das Vertrauen beim TSV Pentenried

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Daniele Rachella geht in seine zweite Spielzeit als Cheftrainer der ersten Herrenmannschaft des TSV Pentenried. Der Übungsleiter hat seinen Vertrag verlängert.

Pentenried – „Ich bin dankbar für die Aufgabe und werde weiterhin alles dafür tun, dem Verein zu helfen“, erklärt Rachella. Der 35-jährige Italiener war zu Beginn der vergangenen Saison vom Reserve-Coach zum Trainer der ersten Mannschaft aufgerückt und hatte mit seinem Team den Ligaverbleib in der A-Klasse geschafft. Mit 23 Punkten aus 24 Spielen war Rachella jedoch nur bedingt zufrieden.

Dass in seiner Debütsaison noch nicht alles rund lief, lag laut dem Coach auch an einer Veränderung des Spielstils. „Wir wollen kompakter stehen und weniger mit langen Bällen agieren. Wir wollen den Gegner eher schwindelig spielen“, erläutert der frühere Stürmer. Das neue Spielsystem ist bei seinen Spielern allerdings noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen. Unter anderem wegen vieler Verletzungen musste Rachella seine Aufstellung nahezu von Woche zu Woche ändern. Auch Abteilungsleiter Christian Hofmann sagt: „Er hat einige Sachen verändert, das musste sich alles erst einmal einspielen. Außerdem musste er insgesamt 35 Spieler einsetzen.“ Hofmann beschreibt seinen Coach als „sehr emotional“, und lobt: „Er kann die Mannschaft gut mitnehmen.“

Zwischenzeitlich war Rachella sich zwar nicht sicher, ob der Verein ihm auch in der kommenden Saison das Vertrauen schenken würde. Dieses „Missverständnis“ (Hofmann) wurde jedoch inzwischen aus der Welt geschafft. Der Abteilungsleiter betont, dass die Verlängerung von Vereinsseite nie zur Diskussion stand: „Wir sind mit seiner Arbeit zufrieden – sonst würden wir nicht weitermachen.“

Rachella sagt zwar, als Trainer der ersten Mannschaft herrsche „mehr Druck“ als bei der Reserve. Schon nach einer Saison wieder aufzuhören, kam für ihn jedoch nicht in Frage. Er kann sich trotz langer berufsbedingter Fahrtzeiten auch gut vorstellen, die Mannschaft längerfristig zu trainieren, Rachella kündigt an: „Wenn ich irgendwann merke, dass es nicht mehr läuft, werde ich selbst die Handbremse ziehen.“ Aber bis dahin wird der Coach alles für den Verein geben.

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