Wann und vor allem wie geht es mit dem Amateursport weiter?
+
Wann und vor allem wie geht es mit dem Amateursport weiter?

Konzepte für Indoor- und Outdoorsport vorgestellt

Amateursport: Initiative präsentiert neue Konzepte für den Re-Start

  • vonRedaktion Würmtal
    schließen

Rund 20 Wissenschaftler und Experten sowie mehr als 40 Sport- und Kulturinstitutionen haben ein „branchenübergreifendes“ Konzept für den Re-Start veröffentlicht.

Landkreis – Der Breitensport liegt aktuell noch völlig brach, Lockerungen gibt es frühestens Mitte März. Dennoch geht eine Initiative aus unter anderem Sportverbänden, Experten und Wissenschaftlern nun schon einen Schritt weiter und präsentiert ein umfassendes Konzept, das die Teilnahme von Zuschauern und Gästen an sportlichen und kulturellen Veranstaltungen unter strengen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen wieder ermöglichen könnte.

Mit ihrem Konzept bauen die rund 20 beteiligten Wissenschaftler und Experten sowie mehr als 40 Sport- und Kulturinstitutionen erstmalig auf „einen branchenübergreifenden, datenbasierten Ansatz und damit einen differenzierten Beitrag zur Diskussion um angemessene Wege aus dem Lockdown“, wie die Initiative mitteilt. Vertreter des Sports sind neben anderen der Deutsche Fußball-Bund (DFB), der Deutsche Volleyball-Verband (DVV), die Volleyball Bundesliga (VBL) und der Deutsche Handballbund (DHB).

Indoor-Konzept sieht Gesamtauslastung von 25 bis 30 Prozent vor

Der Ansatz stellt verschiedene Modelle für Indoor- und Outdoor-Veranstaltungen vor. Diese basieren jeweils auf einem Basiskonzept und können mittels weiterer Schritte ausgebaut werden, um die Zahl der Zuschauer und Gäste pro Veranstaltung schrittweise zu erhöhen. Das Indoor-Basiskonzept sieht unter anderem eine Gesamtauslastung von 25 bis 30 Prozent der Maximalkapazität, durchgehende Maskenpflicht und personenbezogene Tickets vor.

Im Konzept für Outdoor-Sportarten und -Veranstaltungen ist von einer möglichen Auslastung von 35 bis 40 Prozent die Rede. Im Amateur- und Breitensport schlagen die Autoren zudem eine „Bagatelluntergrenze“ vor, die bei Veranstaltungen mit ausreichend Flächen eine Sonderregelung vorsieht. Heißt konkret: Maskenpflicht während der gesamten Veranstaltung, Einhaltung eines erweiterten Mindestabstands, Nachweis und Nachverfolgung von Infektionsketten der Anwesenden durch zum Beispiel eine App-Lösung – dafür keine personalisierten Tickets und individuelle Platzzuweisung. Für Indoor- wie Outdoor-Veranstaltungen sieht das Basiskonzept zudem bestimmte Sitzplatzschemata vor.

Alle Informationen und den kompletten Leitfaden gibt es im Internet beispielsweise unter www.dhb.de.

(mg)

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare