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Wieder da: Daniel Fischer (l.) verließ die DJK vor anderthalb Jah ren. Jetzt soll er das Sturmproblem lösen. 

Nach zwei Abstiegen will die DJK wieder nach oben

DJK Würmtal: Hoch hinaus mithilfe von zwei Rückkehrern

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Zwei Abstiege in Folge haben die Fußballer der DJK Würmtal hinter sich. Mittlerweile ist die DJK in der A-Klasse 3 angekommen.

VON NIKO ARETIN

Planegg– In der neuen Spielzeit, die am kommenden Wochenende beginnt, soll es wieder aufwärts gehen. „Wir wollen auf jeden Fall oben mitspielen“, sagt Coach Mario Germek. „Wir brauchen noch nicht großartig über den Aufstieg reden, denn wir haben ja noch nicht mal angefangen. Nach ein paar Spielen wird man sehen.“

Der Kader wirkt deutlich stärker als in der abgelaufenen Saison. Abwehrroutinier Markus Pilsl und Torjäger Daniel Fischer sind zurück an der Georgenstraße. Beide waren vor eineinhalb Jahren zum TSV Großhadern abgewandert und spielten zuletzt für den FC Hertha München in der Bezirksliga. Zudem verstärken Willi Grimm und Alexander Lauda die Mannschaft. Da kein Stammspieler von Bord ging, bieten sich Germek deutlich mehr Optionen als in der vergangenen Spielzeit. „Wenn alle da sind, habe ich wirklich ein Problem. Aber lieber so, als dass sich die Mannschaft von selbst aufstellt“, so der Trainer.

Ihre Vorbereitung absolvierten die Würmtaler nach dem Motto kurz und knackig. Erst am 23. Juli, gerade einmal fünf Wochen vor dem ersten Ligaspiel bei der DJK Pasing II, nahm die DJK wieder das Training auf. „Das ist relativ kurz, aber wir haben das bewusst so gewählt. Bevor man sich sieben, acht Wochen quält und der eine oder andere die Lust verliert, machen wir die Vorbereitung lieber kurz und intensiv“, sagt Germek. Dennoch war die Trainingsbeteiligung bedingt durch die Urlaubszeit eher durchwachsen. 16 bis 20 Spieler kamen im Schnitt zu den Einheiten – allerdings Kicker der ersten Mannschaft und der Reserve zusammengenommen. Neben der Kondition ließ Germek vor allem die fußballerischen Grundlagen trainieren. „Ball laufen lassen, Torschuss, solche Dinge“, sagt er. „Wenn die Saison losgeht, sind hoffentlich 90 Prozent der ersten Mannschaft da. Dann können wir an den Feinheiten arbeiten.“ An der Spielweise der Mannschaft will der Übungsleiter in der A-Klasse nichts ändern, ohnehin sei man sehr flexibel. Germek: „Wir können zwei bis drei Systeme spielen, abhängig von der Spielsituation.“

In den Vorbereitungspartien zeigte die DJK trotz personeller Engpässe gute Leistungen. Bei NK Dinamo München holte Würmtal ein 1:1. „Das haben wir mit einer komplett durchgewürfelten Mannschaft gespielt. Dafür war ich sehr zufrieden“, sagt Germek. Im Toto-Pokal scheiterte seine Elf am starken Kreisklassisten TSG Pasing. Das Endergebnis von 1:5 aus Würmtaler Sicht fiel allerdings zu hoch aus. Besser klappte es zwei Tage später im Test gegen den SV Pullach II (3:0). „Aber auch da liefen die ersten zehn bis 15 Minuten sehr schleppend“, bemängelt Germek. „Das letzte Spiel war aber dann richtig gut.“ Am vergangenen Sonntag besiegte die DJK den SV Weiß-Blau Allianz München mit 4:1. „Wir hatten schon deutlich mehr Kraft als am Anfang der Vorbereitung. Spielerisch war das fast so, wie ich mir das vorstelle“, sagt Germek. Einzig die Chancenverwertung bemängelt der Coach noch.

Vorbereitungsplan

Testspiele: NK Dinamo München – DJK Würmtal 1:1, DJK Würmtal – TSG Pasing 1:5 (Pokal), DJK Würmtal – SV Pullach II 3:0, DJK Würmtal – SV Weiß-Blau Allianz München 4:1

Saisonstart: DJK Pasing II – DJK Würmtal (Sonntag, 25. August, 13 Uhr)

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