Durchgerutschter Freistoß wirft Aich aus der Bahn

- Aich - Eine unnötige und zu hohe Niederlage haben die Bezirksligisten des FC Aich beim 1:4 (1:1) gegen den TSV Gräfelfing hinnehmen müssen. Über weite Strecken spielte die Mannschaft um Spielertrainer Marcus Schmidbauer gut mit und lag zwischenzeitlich sogar mit 1:0 in Führung. Dass am Ende dann doch die Gastgeber über den Sieg jubeln konnten, lag einmal mehr an individuellen Fehlern.

Dabei hatte das Spiel für den FCA viel versprechend begonnen. Vom Anstoß weg versuchte die Schmidbauer- Elf den Gräfelfingern im eigenen Stadion den Schneid abzukaufen. Der Offensivdrang wurde auch schnell belohnt: Marcus Schmidbauer zimmerte nach einem Soloantritt das Leder aus 18 Metern in die Maschen.<BR><BR>Die Hausherren waren durch den frühen Rückstand sichtlich geschockt und kamen während der ersten 45 Minuten zu keiner einzigen klaren Torchance. Vielmehr waren es die Aicher Gäste, die es verpassten, den Sack frühzeitig zuzumachen. Die beste Chance durch einen Freistoß von Olaf Dickhoff (30.) vereitelte der TSVKeeper Sebastian Kolbeck mit einer spektakulären Parade.<BR><BR>Eine Unachtsamkeit Sekunden vor dem Pausenpfiff brachte Gräfelfing jedoch wieder zurück in die Partie. Die Aicher Abwehr brachte den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum und Sascha Lauterbach spitzelte den Ball aus dem Gewühl heraus zum Ausgleich (45.) über die Linie. Nach der Pause führte ein Schnitzer von Keeper Nico Westrich, der einen Freistoß von Michael Fischer im Torwarteck durchflutschen ließ (65.), den FC Aich auf die Verliererstraße. "Der schien mir durchaus haltbar", sagte Vereinspräsident Fritz Algeier und sah in dieser Aktion den Wendepunkt des Spiels.<BR><BR>Tatsächlich bestimmte Gräfelfing fortan die Begegnung. Aich reagierte nur mehr und schaffte es überhaupt nicht mehr, noch eigene Akzente zu setzen. Sechs Minuten vor dem Spielende sorgte schließlich Thomas Mayer nach einem Eckball per Kopf für die Vorentscheidung. Der eingewechselte Benjamin Saidl erzielte wenig später in Abstaubermanier sogar noch das vierte Tor für Gräfelfinger Heimelf.<BR><BR>Auch wenn das Ergebnis aus Aicher Sicht am Ende doch um ein oder zwei Tore zu hoch ausfiel, attestierte Kapitän Olaf Dickhoff dem Gegner einen verdienten Erfolg: "Wir haben heute sicherlich nicht unser bestes Spiel gemacht, der kleine Rückschlag wirft uns aber auch nicht aus der Bahn."

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