Erste Bewährungsprobe bestanden

- Gräfelfing (ul) - Der vorzeitige Trainerwechsel beim TSV Gräfelfing hat den erhofften Effekt erzielt. Mit 2:0 besiegte die Mannschaft von Serdar Dayat auf heimischem Rasen den TSV Weilheim und hat damit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht.<BR>

"Wir wollten kontrolliert spielen", lautete die taktische Ausrichtung Dayats, der sein Team entsprechend defensiv aufgestellt hatte. Für Haase, Patsch und Sabovic rückten Gries, Kolbeck und Jovanovic in die Mannschaft. Roman Wohlketzetter, unter Haase und Patsch noch etatmäßiger Sturmpartner von Sascha Lauterbach, wurde von Dayat ins Mittelfeld zurückbeordert. "Ich wusste nicht, was von Weilheim zu erwarten war, deshalb sollten die Spieler erstmal zurückhaltend agieren", so der Coach. Die Taktik ging zunächst auf, beide Abwehrreihen unterbanden die gegnerischen Angriffsversuche und sorgten so für gelangweilte Torhüter. Nur zweimal konnten die Hausherren vor dem gegnerischen Gehäuse in Erscheinung treten, ohne jedoch nennenswerte Gefahr zu verbreiten. Die Gäste machten ebenfalls durch Harmlosigkeit auf sich aufmerksam und schafften es nur einmal, den Puls Dayats in Wallung zu bringen. Eine verunglückte Weilheimer Flanke segelte in Richtung Gräfelfinger Kasten, Keeper Sebastian Kolbeck lenkte das Leder jedoch um das Tor. <P>In der Halbzeitpause wies Dayat in aller Ruhe auf "einige kleinere Fehler" hin, was sich seine Mannschaft auch zu Herzen nahm. Die Kombinationen aus der Abwehr entwickelten sich immer gefährlicher, der Druck auf Weilheim wuchs. Eine Kombination mit Michael Fischer schloss Sascha Lauterbach in der 55. Minute zur ersten Gräfelfinger Führung unter der Ägide Dayats zum 1:0 ab. 25 Minuten vor Schluss schickte der Trainer frische Kräfte aufs Feld, die für neuen Schwung sorgen sollten. Mit Erfolg: Ein Zusammenspiel zwischen Wohlketzetter und Zoells krönte Michael Fischer (79. Minute) mit dem hochverdienten 2:0. Zuvor war Bäcker bereits am Pfosten gescheitert. <P>"Wir haben die zweite Hälfte dominiert und verdient gewonnen", lautet die Analyse Dayats. Auch das dritte Tor wäre im Bereich des Möglichen gewesen, doch den eingewechselten Sabovic verließen nach seinem beachtlichen Sololauf die Kräfte. Nur wenig später scheiterte Wohlketzetter am aufmerksamen Weilheimer Schlussmann. <P></P>

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