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Könnte ins Team zurückkehren: Luis Gutierrez (hier mit Marcel Nirschl).

Direktes Duell

Halbe Futsal-Regionalliga steckt im Abstiegskampf - Neuried will gegen Penzberg erste Punkte in 2020

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Im dritten Anlauf will der TSV Neuried endlich die ersten Punkte des Jahres holen. Ein Sieg gegen den FC Penzberg täte dem Futsal-Regionalligisten im engen Abstiegskampf gut.

Neuried – Aus dem Abstiegskampf sind die Futsaler des TSV Neuried noch längst nicht raus. Das Regionalliga-Team von Coach Mathieu Jerzewski belegt derzeit zwar den soliden fünften Platz, doch der Vorsprung auf die Abstiegsränge beträgt gerade mal vier Punkte. Mehr als die Hälfte aller Mannschaften kämpft somit noch ums Überleben in der höchsten deutschen Spielklasse. Eines dieser Teams ist der FC Penzberg, der am Sonntag in Neuried gastiert (16 Uhr, Am Sportpark).

TSV Neuried in 2020: Zwei Niederlagen, zwei völlig unterschiedliche Leistungen

„Jedes Spiel ist sehr wichtig, gegen Penzberg geht es zusätzlich gegen einen Konkurrenten, den wir mit einem Sieg entscheidend distanzieren können“, sagt Jerzewski. „Wir wollen zudem die ersten Punkte im neuen Jahr holen, und darauf richtet sich unser Fokus.“ Schließlich gingen die ersten beiden Partien 2020 verloren, wobei die Leistungen höchst unterschiedlich waren.

Ließ der TSV beim 0:9 in Deisenhofen alles vermissen, was ihn Ende 2019 ausgezeichnet hatte, sah der Auftritt beim TSV Weilimdorf am vergangenen Wochenende schon viel besser aus. Die Neurieder brachten dem amtierenden Deutschen Meister beinahe dessen ersten Regionalliga-Punktverlust seit mehr als zwei Jahren bei. Trotz 4:2-Führung gab Neuried das Spiel in den Schlussminuten aus der Hand und verlor 4:5 (wir berichteten).

Penzberg mit schnellen Fußballern: Neurieds Umschaltspiel wichtig

Aufsteiger Penzberg ist ein völlig anderer Gegner als Weilimdorf. „Penzberg besteht vorrangig aus Fußballern und tritt dementsprechend auch so auf. Sie versuchen, schnell nach vorne zu kombinieren, was auch gewisse Risiken mit sich bringt“, sagt Jerzewski. Besonderes Augenmerk sollte Neuried daher auf das defensive Umschaltspiel legen. Ist man hier zu langsam, läuft man Gefahr, ausgekontert zu werden. Genau das passierte dem TSV im Hinspiel, als er nicht über ein 4:4 hinauskam. „Da waren wir noch nicht auf unserem besten Level, haben viele Fehler gemacht“, so Jerzewski.

Bei Weilimdorf musste der Trainer zuletzt mit einem kleinen Kader von gerade mal sechs Feldspielern zurechtkommen. Am Sonntag wird das Aufgebot etwas üppiger ausfallen, auch wenn die genaue Besetzung noch nicht feststeht. Alle Akteure des Spiels in der Vorwoche stehen zur Verfügung, Kandidaten für die übrigen Kaderplätze sind Luis Gutierrez oder die beiden Neuzugänge, Tomas Chagas und Miguel Macedo.

na

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