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Den 2:3-Anschluss besorgte Erik Martori (M.).    

„Unsere Leistung in der zweiten Halbzeit war zielstrebig“

Amadodin verhindert ersten Saisonsieg des TSV Neuried in letzter Sekunde

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Die Futsaler des TSV Neuried feiern beim FC Penzberg ihren ersten Punktgewinn in der neuen Saison. Nach dramatischer Schlussphase trennen sich die Mannschaften mit 4:4.

Langeweile kam in der Sporthalle am Wellenbad in Penzberg am Sonntagnachmittag wahrlich nicht auf. Im Futsal kommt es nicht selten zu eindeutigen Ergebnissen, doch die Partie zwischen dem FC Penzberg und dem TSV Neuried bot den 80 Zuschauern Spannung und Dramatik bis zur Schlusssekunde. Am Ende trennten sich die Teams mit 4:4 und holten so jeweils ihren ersten Punkt in der neuen Regionalliga-Saison.

Die Gäste aus Neuried kamen gut ins Spiel und gingen früh in Führung. Pavlo Stohniienko lief sich auf links frei und traf mit einem platzierten Schuss zum 1:0 (4.). „Nach unserer Führung waren wir etwas nachlässig und teils unkonzentriert“, sagte TSV-Coach Mathieu Jerzewski. Durch drei Tore binnen sechs Minuten drehte der FC den Spielstand auf 3:1. Erik Martori verkürzte noch vor der Pause (18.).

Von der Neurieder Schwächephase war nach Wiederanpfiff nichts mehr zu sehen. „Unsere Leistung in der zweiten Halbzeit war zielstrebig“, sagte Jerzewski. Josip Crnoja feierte sein Tordebüt im TSV-Dress, indem er einen Abpraller aus wenigen Metern zum 3:3 ins Netz knallte (26.).

Amadodin vom Zero zum Hero

Kurz vor Schluss schien die enge Partie zugunsten Neurieds zu kippen. Penzbergs Seyed Suheil Amadodin unterlief in der 38. Minute ein Eigentor. Die Gastgeber gingen nun volles Risiko und spielten mit fliegendem Torhüter, wodurch der TSV zweimal die Chance bekam, aus der eigenen Hälfte aufs leere Tor zu treffen – und zweimal scheiterte. Dies rächte sich, denn 45 Sekunden vor dem Ende glich Amadodin zum 4:4 aus. Das war noch nicht der Schlusspunkt, nur sechs Sekunden vor Abpfiff bekam der FC einen Strafstoß zugesprochen. TSV-Keeper Michele Pavan wehrte den Ball ab und hielt seinem Team wenigstens einen Punkt fest.

„Mit jedem Punktgewinn kommen wir unserem Ziel, dem Klassenerhalt, einen Schritt näher. Natürlich hätten wir gerne drei Punkte mitgenommen, aber Penzberg hat sich durch sein leidenschaftliches Pensum bei seiner Heimpremiere den Punkt redlich verdient“, sagte Jerzewski, der sich mit der Leistung seiner Mannschaft „im Großen und Ganzen“ zufrieden zeigte, aber ergänzte: „Wir müssen an der Siegermentalität arbeiten.“

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