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TSV Neuried Futsal schießt sich beim Gehörlosen SV Karlsruhe in einen Rausch

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Der TSV Neuried Futsal feierte seinen zweiten Saisonsieg
Der TSV Neuried Futsal feierte seinen zweiten Saisonsieg © Christian Herbst

Das Futsal-Team des TSV Neuried bleibt in der Erfolgsspur. Beim Gehörlosen SV Karlsruhe fuhren die Würmtaler mit 11:2 ihren zweiten Sieg in dieser Regionalliga-Saison ein.

Die Neurieder, eine Woche nach dem sensationellen 6:4 über den SSV Jahn Regensburg mit viel Selbstvertrauen angereist, begannen gut. Keine zwei Minuten waren gespielt, da schoss Pavlo Stohniienko die Gäste in Führung. „Wir haben an die Regensburg-Leistung angeknüpft und uns das erste Tor verdient“, sagte TSV-Coach Mathieu Jerzewski, der aber die nach dem 1:0 einsetzende „Schläfrigkeit“ seines Teams bemängelte. „Anstatt nachzusetzen, waren wir nicht clever vor dem gegnerischen Tor, wir führten unsere Angriffe zu kompliziert aus, und Karlsruhe kam nach und nach mehr zum Zug.“ Mitte der ersten Halbzeit fand sich Neuried plötzlich mit 1:2 in Rückstand: Rafail Tournas und Joshua Füner hatten das Spiel binnen zwei Minuten zugunsten des GSV gedreht.

„Wir dürfen nicht abheben“

Jerzewski reagierte und nahm ein Time-out. Das fruchtete: Erik Martori gelang prompt der Ausgleichstreffer zum 2:2. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe bis zur Halbzeitpause. Beide Seiten hatten einige gute Chancen und wir deutlich mehr Ballbesitz“, so Jerzewski. Nach Wiederanpfiff zeigte sich der TSV deutlich verbessert. „Wir waren deutlich ruhiger, mehr in Bewegung, dynamischer in Abschlussaktionen und haben ,einfacher‘ Futsal gespielt. Es muss nicht kompliziert sein, um sich mit Toren zu belohnen“, sagte Jerzewski. Das Pressing der Neurieder griff nun besser. Der TSV machte die Räume für die Gastgeber eng und fuhr nach Ballgewinnen gefährliche Konter. Stohniienko komplettierte seinen Fünfer-, Martori seinen Doppelpack. Sven Hausmann traf ebenfalls doppelt, Kapitän Nikola Vlahovic und Marcel Nirschl je einmal.

Dank des 11:2 gegen die weiterhin sieglosen Karlsruher sprang der TSV auf Rang fünf. „Wir dürfen nicht abheben, müssen von Spiel zu Spiel denken und unsere Punkte weiterhin hart erarbeiten. Bis zum Klassenerhalt ist es noch ein sehr langer Weg“, warnte Jerzewski seine Spieler vor zu großer Euphorie.   

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