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Adis Letica weiß, „das wird ein ganz umkämpftes Spiel mit vielen Zweikämpfen und Standards.“

Letica: „In der Phase ist die Angst da“

Gräfelfing II steht „umkämpftes Spiel“ bevor

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Ein „ganz entscheidendes Spiel“, wie es Coach Letica nennt, steht für den TSV Gräfelfing II an. Der Abstiegskandidat empfängt den TSV Großhadern II zum Duell der Reserven und muss dabei möglichst dreifach punkten.

Gräfelfing – Nach der 0:5-Niederlage gegen den MTV München und den Punktgewinnen der Konkurrenz ist die Reserve des TSV Gräfelfing wieder auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Doch dieser Zustand soll nicht von Dauer sein. Mit einem Sieg im Nachholspiel am Donnerstagabend gegen den TSV Großhadern II wollen die kleinen Wölfe wieder nach oben klettern (20 Uhr, Hubert-Reißner-Straße).

„Das wird ein ganz entscheidendes Spiel, wie auch die ganzen nächsten Wochen entscheidend werden“, sagt Gräfelfings Coach Adis Letica. Auch wenn es nur einen Abstiegsplatz gibt, müsse sein Team Gas geben. „Die anderen Mannschaften wollen auch nicht absteigen.“ Das Großhadern-Spiel soll den Auftakt einer Serie markieren. „In der Phase, wo wir sind, ist die Angst da. Wenn du erstmal ein Polster hast, spielst du viel besser“, meint Letica, der bewusst versucht, den Druck von der Mannschaft zu nehmen. Trotz der 0:5-Klatsche vom Wochenende hielt der Coach kein Straftraining ab, sondern gestaltete eine lockere Einheit mit Fußballtennis und anderen Spielchen.

Großhadern hat nur fünf Zähler mehr als Gräfelfing und ist somit auch noch nicht raus aus dem Abstiegskampf. „Die müssen auch punkten. Das wird ein ganz umkämpftes Spiel mit vielen Zweikämpfen und Standards“, so Letica. Freistoßspezialist Kadir Sönmezcicek ist nach seiner Sperre wieder zurück und wird mit dem zuletzt ebenfalls fehlenden Marcel Konarski die Defensive verstärken. Torhüter Alexander Schulze hingegen fällt mit Knieproblemen erneut aus. Ken Weid, normalerweise im Kreisliga-Kader des TSV, wird zwischen den Pfosten stehen.

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