Dina Kühne ist E-Jugendtrainerin bei der DJK Würmtal.
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Dina Kühne ist E-Jugendtrainerin bei der DJK Würmtal.

Dina Kühne vom TSV Neuried spricht über ihre E-Jugend bei der DJK Würmtal

Kühne: „Kinder schauen sich viel von ihrem sozialen Umfeld ab“

Für viele Fußballer sind die Eltern der Antreiber. Mama und Papa sehen in ihrem Kind ein großes Talent und schicken es für die ersten Gehversuche in den Verein vor Ort.

Doch nicht immer teilt der Nachwuchs die Liebe zum Sport. Nicht umsonst hören viele Spieler bereits nach wenigen Jahren auf. Dass Eltern eine enorme Macht in Jugendmannschaften haben, ist auch Dina Kühne bewusst, E-Jugendtrainerin bei der DJK Würmtal. Umso wichtiger ist es für sie, die Unterstützung der Eltern zu haben. „Sie schicken ihr Kind zu mir ins Training. Dazu gehört einiges an Vertrauen“, weiß die Trainerin, die selbst bei den Bezirksoberliga-Damen des TSV Neuried spielt. Die 21-Jährige stand vor einer schwierigen Aufgabe: Sie übernahm eine zusammengewürfelte Mannschaft, in der sich die Spieler kaum kannten. Dieses Problem bekam sie mit altbekannten Methoden schnell in den Griff. „Nach den Spielen gab es in der Vereinsgaststätte bei Essen und Trinken oft die Chance, sich kennenzulernen“, erzählt sie. Und die Kinder, die wenig miteinander zu tun haben, machen Übungen im Training gemeinsam. „So wächst die Mannschaft nach und nach zusammen.“ Kühne wünscht sich, dass die Eltern sich bezüglich des Trainings nicht einmischen. „Wenn die Eltern ihr Kind zu mir bringen, erwarte ich auch, dass meine Methoden akzeptiert werden.“ Gleichzeitig ist ihr wichtig, mit gutem Beispiel voranzugehen und Respekt vorzuleben: „Kinder schauen sich sehr viel von ihrem sozialen Umfeld ab. Daher ist es wichtig, dass sowohl ich als auch die Eltern sich gesittet auf und neben dem Platz verhalten. Das ist eine große Unterstützung für mich.“  tao

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