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Wieder am Start: Planeggs routinierter Toptorjäger Patrick Ochsendorf (r.).

Klarer Favorit gegen MTV 1879 München

SV Planegg-Krailling will Verfolger auf Distanz halten

  • vonTobias Huber
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Der SV Planegg-Krailling hat die Rückkehr in die Bezirksliga weiter fest im Blick. Der nächste Schritt soll am Sonntag beim MTV 1879 München folgen, wenn der SVP klarer Favorit ist.

Planegg – So stellt sich ein Fußballtrainer sein Dasein vor. „Ich kann fast aus dem Vollen schöpfen und sogar einige Spieler an die Reserve abstellen“, teilt Michael Lelleck, Chefcoach des SV Planegg-Krailling, erfreut mit. Torwart Sven Krost, Simon Gerner und Dino Tadic werden die zweite Mannschaft in ihrer Kreisklasse-Partie am Sonntag bei Spitzenreiter TSG Pasing unterstützen (siehe Bericht rechts), Massimiliano d’Amato fällt aus. Auf seine restlichen Spieler kann Lelleck am Sonntag zurückgreifen, wenn der SVP beim MTV 1879 München antritt (14 Uhr, Werdenfelsstraße).

Die Voraussetzungen scheinen also ideal, dass die Blau-Schwarzen in der Kreisliga 2 auf Aufstiegskurs bleiben. Allerdings ist der Tabellenzweite gewarnt: Im Ligapokal-Duell vor einer Woche konnte der Favorit das Spiel beim MTV erst in den letzten zehn Minuten drehen und dank der eingewechselten Spieler noch mit 3:1 für sich entscheiden. „Jedes Spiel ist anders, aber wir wissen, was uns erwartet“, so Lelleck. Er will seine Startelf dennoch nur marginal verändern. „Ich habe ja auch die Möglichkeit, in der Halbzeit zu wechseln“, sagt der Trainer, der wieder auf Routinier Patrick Ochsendorf zurückgreifen kann. Lelleck fordert von seinen Spielern gute Leistungen. „Sonst kann es sein, dass ich ganz schnell wechsle“, warnt er. Dabei geht es ihm weniger darum, Druck auf Spitzenreiter TSV Großhadern auszuüben, der zwei Zähler mehr auf dem Konto hat. „Mir ist vor allem wichtig, dass wir unsere Verfolger aus Neuhadern und Pasing auf Distanz halten“, sagt Lelleck.

Die Bilanz spricht am Sonntag klar für sein Team. In vier Partien holten die Würmtaler gegen den MTV drei Siege und ein Unentschieden. Das Hinspiel gewann der SVP haushoch mit 8:2. Auch daran zeigt sich, wo die Gastgeber vor allem ihre Schwächen haben: Die abstiegsgefährdeten Münchner kassierten bereits 46 Gegentreffer, das bedeutet mehr als drei Gegentreffer im Schnitt pro Spiel.

(TOBIAS HUBER)

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